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                <title>SK Touristik - Kanada. Leidenschaftlich./Kanada Reise/Reiseziele im Fokus/ManitobaArtikel</title>
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        <description>Artikel aus der Kategorie Manitoba</description>
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                <title>Polarbären an der Hudson Bay 0,00 €</title>
                <link>https://www.kanadafieber.de/Nordamerika-Reiseberichte/Polarbaeren-an-der-Hudson-Bay.html</link>
                <pubDate>Thu, 11 Apr 2019 03:02:06 +0200</pubDate>
                <description>&lt;img src=&#039;https://www.kanadafieber.de/out/pictures/generated/product/1/700_490_75/srl_polar-bear_3-r.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Die besondere Reise&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;SOMMERBÄREN&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Juli 2014 im SK-Blockhaus in Senden. Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartete, als mich Rainer in sein Büro rief. &lt;br /&gt;&quot;Kannst Du für mich einspringen und in zwei Wochen nach Kanada fliegen? Es geht zu den Polarbären und Belugas an die Hudson Bay.&quot; Sprachlos stand ich da. Und nickte.  &lt;br /&gt;Text &amp; Fotos: Thomas Reichert&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Bären am Airport. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Nee, ist klar...&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Genehmigung meiner Chefin zu Hause war zum Glück reine Formsache. Und zwei Wochen später stehe ich am Airport in Winnipeg, Manitoba. Recht unausgeschlafen, denn um 6:50 Uhr geht mein Flieger mit Calm Air nach Churchill, wo angeblich die Sommerbären und Belugas auf mich warten. Auf nach Norden zur Hudson Bay! Auf dem Flug sehe ich endlose Seen- und Waldgebiete unter uns, bis der Wald allmählich verschwindet und einer unwirklich anmutenden Tundra-Landschaft weicht. In Churchill erwartet uns bereits ein alter Schulbus - der Shuttle der Lazy Bear Lodge. Freundlich begrüßt uns Colin, der Fahrer, mit einem Gewehr in der Hand. Ein Gewehr? Am Flughafen? Amerikanische Gesetzeshüter bekämen allein bei der Vorstellung Schnappatmung. &quot;Nur zu unserer Sicherheit&quot;, sagt Colin, der wohl meine verwunderten Blicke bemerkt hat. &quot;Gestern waren einige Bären in der Nähe des Airports.&quot; Ich muss schmunzeln. Bären am Airport - nee, ist klar... Ob dem guten Colin wohl die Mitternachtssonne zu lange auf den Kopf geschienen hat? &lt;br /&gt;Nach dem Check-in in die urige und überaus gemütliche Lazy Bear Lodge erkunden wir den Ort. So viel ist da ja nicht. Das Eskimo Museum gefällt mir. Es ist wirklich informativ, aber natürlich durchaus überschaubar. Julia, unsere Reisebegleitung von Travel Manitoba, erklärt uns den Ablauf der nächsten Tage und gibt uns viele interessante Informationen mit auf den Weg. Meine Erwar­tun­gen sind hoch und wachsen stündlich weiter. Und fast un­­wei­gerlich drehe ich mich nun öfter um. Es sollen ja immer Bären in der Nähe sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch weit und breit kein Bär. Mit dem Motorboot fahren wir abends noch über den Churchill River zum vorgelagerten Eskimo Point und besuchen das Prince of Wales Fort. Empfehlenswert - echt informativ. Aber immer noch kein Bär. Ob es wohl meine Kommentare sind, die Julia veranlassen, uns am Ende des Tages mindestens einen Polarbären für den Folgetag zu versprechen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen geht&#039;s in den Knast. Der Bus bringt uns hinaus zum berühmten Polarbärengefängnis von Churchill. Auch hier hat unser Guide immer sein Gewehr griffbereit. Sehr beeindruckend - allein der Gedanke, ein &quot;Gefängnis&quot; zu benötigen für Polarbären, die dem Ort zu nahe gekommen sind. Gefängnis passt natürlich nicht - eher Wartebereich. Es wird gezählt, registriert und der Gesundheitszustand dokumentiert - und dann gibt es für die weißen Riesen wieder den Shuttle zurück in die Wildnis. In der Regel. Es gibt leider auch Ausnahmen, wenn die Bären schon zu oft hier waren. Mich faszinieren die Lebendfallen, die man hier bewundern kann. Ein Rohr mit Falltür, deren Schließmechanismus der Bär beim Ergreifen des Köders am anderen Ende betätigt. Im Prinzip wie eine Lebendfalle für Mäuse - nur in XXL.&lt;br /&gt;Die Tundra ist gewaltig. Wir bewundern Sie von einem Aussichtspunkt vor dem Ort. Plötzlich fallen mir hunderte Schaumkronen auf dem Wasser auf. Komisch, es ist doch windstill - woher kommen die Wellen? Ich frage unseren Guide und sorge unfreiwillig für einen Lacher. Die Wellenkämme sind gar keine, sondern Belugas! &quot;So viele?&quot;, frage ich ungläubig und lasse den Blick abermals über die Wasseroberfläche schweifen. Unglaublich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die kommenden Tage stehen ganz im Zeichen der weißen Wale. Mein Highlight: in Neopren-Anzügen mit den Walen schnorcheln! Die Methode ist ganz einfach: Wir lassen uns gut 90 Minuten an einem Seil durch das drei Grad kalte Wasser ziehen. Immer wieder begleiten uns große Schulen dieser faszinierenden und kommunikativen Tiere. Nichts als Begeisterungs- und Verzückungsbekundungen um mich herum. Ich kann mein Glück nicht fassen. Unser Guide gibt zu, dass die Begegnung mit den weißen Walen auch nach vielen Jahren im Job bei ihm immer noch eine Gänsehaut hervorruft. Ich weiß sofort, was er meint. Und ja, ein wenig beneide ich ihn schon um diesen einmaligen Job am Polarkreis. Ach so, nur fürs Protokoll: Habe immer noch keinen Bären gesehen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An den folgenden Tagen sind die Wale unsere ständigen Begleiter, ob wir zu Fuß, mit dem Kayak oder dem Motorboot unterwegs sind. So auch am Abend des dritten Tages, als wir im traumhaften Abendlicht noch einmal mit dem Motorboot um den Eskimo Point herumschippern. Wir genießen das Licht und die Belugas. Plötzlich tauchen zwei schneeweiße Fellköpfe vor uns auf den Felsen auf. Polarbären! Gleich zwei! Scheinbar gerade fertig mit ihrem Abkühlungsbad in der Hudson Bay. Pudelnass stehen die Bären vor uns, im warmen Rot der sinkenden Polarsonne. Julia muss mich anstoßen. &quot;Don&#039;t forget to take pictures, Thomas&quot;, lacht sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das Abenteuer am Polarkreis ist noch nicht vorbei. Mit dem Buschflugzeug geht es zur Seal River Lodge am gleichnamigen Fluss. Aus dem Flieger sehe ich wieder meine &quot;Schaumkronen&quot;. Hunderte, nein tausende Wale in der Hudson Bay. Das kann man nicht beschreiben. Das muss man mit eigenen Augen sehen! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also ich glaube, die Landepiste der Seal River Lodge hätte keine fünf Meter kürzer sein dürfen. Julia lacht über mein bleiches Gesicht. Doch einmal mehr überraschen mich Sicherheit und Souveränität der kanadischen Busch­piloten. &quot;Man muss schließlich das Schild lesen können&quot;, so der trockene Piloten-Kommentar. Er meint das Schild am Ende der Landebahn: &quot;Welcome to Seal River Lodge.&quot; Mike Reimer, der Betreiber der Lodge wartet bereits mit einem ATV und Anhänger auf uns. In der Lodge begrüßt uns dann auch seine Frau Jeanne sehr herzlich. Ein imposantes Gebäude im Niemandsland, diese Seal River Lodge. Völlig autark, ohne dass man auf gewohnte Annehmlichkeiten verzichten muss. Mir gefällt der Speiseraum, in dem uns Salat mit Beeren aus der Tundra und frisch gefangener Arctic Char (Seesaibling) erwartet. Mein kulinarischer Höhepunkt auf diesem Trip. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Essen fahren wir mit dem ATV am Ufer der Hudson Bay entlang, als sich plötzlich - nur etwa 150 Meter vor uns - ein mächtiger Polarbär aus dem kniehohen Gras erhebt. Mike ist ein sehr erfahrener Guide. Schon beim Essen hat er mir erzählt, dass er gerade in solchen Situationen bislang noch nie auch nur einen Warnschuß hätte abgeben müssen. Ich geb&#039;s zu: Das beruhigte mich enorm. Langsam nähern wir uns dem Bären. Schritt für Schritt. Immer wieder müssen wir stehenbleiben. Es ist warm und der Bär scheint träge. &quot;Stören wir ihn?&quot;, flüstert Julia Mike zu. &quot;Nicht, wenn wir uns Zeit lassen und uns ganz langsam nähern. Er muss uns immer sehen und riechen können.&quot; Und tatsächlich, der Bär beachtet uns kaum. Majestätisch sitzt er schließlich nur knapp 50 Meter vor uns. Auf Augenhöhe. Vor der Kulisse der blühenden Weidenröschen. In diesem Moment sind wir einfach nur still. Sprachlos. Sogar Julia, die sonst immer etwas zu erzählen oder erklären hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht unser letzter Bär an der Hudson Bay. Im Gegenteil. Es sind ja nur noch zwei Tage, aber jetzt scheint es, als wollten sich uns die Polarbären nochmal mit aller Macht zeigen. In der Tundra, am Strand und häufig sogar schwimmend. Mein &quot;Protokoll&quot; vom ersten Tag werfe ich gedanklich weg. Ich bin mehr als zufrieden!  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Tag der Abreise drehe ich mich am Rollfeld noch einmal um zu Colin, unserem hervorragenden Driver-Guide: &quot;Don&#039;t forget your gun! There are bears around here.&quot; Colin lacht und winkt mir zum Abschied. Toller Ort, tolle Leute. Und die Natur - ach, warum soll ich überhaupt versuchen es zu beschreiben? Churchill, ich komme wieder. Ich hab&#039;s meinen weißen Freunden versprochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/FS_hBISG02g?list=PL2E4B647E5A7FE1E6&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;</description>
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                <title>Churchill im Arktissommer 0,00 €</title>
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                <pubDate>Tue, 02 Aug 2022 11:09:56 +0200</pubDate>
                <description>&lt;img src=&#039;https://www.kanadafieber.de/out/pictures/generated/product/1/700_490_75/1_churchill-rsf-polarbearrests.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;&lt;i&gt;Mann, endlich Arktis! So sehr hat es mich hierher an Manitobas Hudson Bay ge­­zogen. Und zwar genau jetzt – im Sommer! Wenn die Natur explodiert. Wenn alles grün ist und die Blaubeeren reifen. Wenn man die großen, weißen Bären schon von weitem sieht und die Belugas in Massen in die Bucht bei Churchill schwimmen. Wenn sich Erde, Fels und Ozean unter der Mitternachtssonne erwärmen und die Nächte unter dem Polarlicht magisch werden.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Text und Fotos:&lt;/i&gt; &lt;b&gt;Rainer Schoof&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Anflug auf das kleine Örtchen Churchill an der Hudson Bay ist spektakulär. Einige we­nige Straßen und Häuser werden von endloser Natur in die Zange genommen, von der weitläufigen Ozeanbucht im Norden und dem mächtigen Churchill River im Süden und Südwesten. Debbie und Gerald, unsere Driver­Guides von der Lazy Bear Lodge, erwarten uns schon in der kleinen Wellblechhalle, die sich &quot;Churchill Airport&quot; nennt. Und der kleine Bus parkt direkt vor dem Ausgang. Mit dem geht es direkt auf Orientierungsfahrt durch den Ort. Und ja, Churchill ist eine richtige kleine Gemeinde. Nicht wirklich vergleichbar mit anderen First-Nations-Siedlungen im hohen Norden Kanadas. Die Infrastruktur ist deutlich besser. Es gibt eine ansehnliche Schule, ein großes Gemeindezentrum, in dem es sogar ein Hallenbad geben soll. Ein Krankenhaus, mehrere Hotels und Bars, einen Supermarkt, ein Post Office, in dem man sich kostenlos einen Polarbären­stempel in seinen Reisepass stempeln lassen kann und nebenan einen Liquor Store. Nein, Churchill ist keine &quot;Dry Community&quot;, freue ich mich zugegebenermaßen. Dann darf&#039;s auch mal ein Weinchen oder Bierchen sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Endlich Arktis! Subarktis, so muss man die Gegend um Churchill wohl eigentlich nennen. Zwar ist man in der Tundra, der vegetationsbezogenen Grenze der Arktis, doch die sogenannte Juli-10-Grad-Isotherme, also die imaginäre Linie, nördlich derer die Temperatur auch im Juli im Mehrjahresmittel 10 Grad nicht übersteigt, liegt noch ein Stück weiter im Norden. Und diese Linie wird gemeinhin als Beginn der Arktis angesehen. 15 Grad sind es heute, als ich zum ersten Mal einen Fuß in die Tundra der Hudson Bay setze. Also, gut: Subarktis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In unserem Bus verlassen wir nun Churchill und fahren über eine holprige Schotterstraße hinaus zum Cape Merry, zur Mündung des Churchill River in die Hudson Bay. Ein spektakulärer Ort. 1749 wurde hier von den Briten ein Kanonen- und Schwarzpulver-Stützpunkt errichtet zum Schutz des Prince of Wales Forts, einer mächtigen Steinkonstruktion auf der gegenüberliegenden Flussseite. Genauer gesagt ist dieser Stützpunkt im Jahr 1749 an seine jetzige Stelle &quot;umgezogen&quot;, nachdem man bemerkt hatte, dass der einige Jahre zuvor und einige Meter weiter nördlich erbaute ursprüngliche Stützpunkt strategisch ungünstig war. Zu leicht hätten die Kanonen erobert und zum feindlichen Angriff auf das Fort genutzt werden können. Für den Umbau des ursprünglich im Jahr 1717 erbauten Holz-Forts hat man fast 40 Jahre benötigt - von 1731-1771. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mündung des mächtigen Churchill River in die Bucht, die felsige Tundralandschaft, die endlose Weite in alle Richtungen und dann dieses Zwielicht - das Wetter kann sich nicht entscheiden, ob die Sonne scheinen oder es gleich einen ordentlichen Guss geben soll - die Szenerie wirkt fast mystisch. Und begeistert mich. Aber so richtig aus dem Häuschen bin ich, als ich begreife, dass die vermeintlichen Schaumkronen der Wellenkämme auf dem Churchill River in Wirklichkeit Belugas sind. Das gibt es doch gar nicht! So viele! Das Auge muss sie nicht suchen. Man muss nur auf eine Stelle gucken und binnen Sekunden tauchen dort einige Weißwale auf und wieder ab. Hammer! Na, das fängt doch super an! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter geht es im Bus entlang an der wunderschönen und völlig einsamen Küstenlinie. Die Wege hier außerhalb des Ortskerns sind nur aufgeschottert. Alles andere macht angesichts der zu erwartenden Frostschäden keinen Sinn. Next Stop: &quot;Polar Bear Holding Facility&quot; - besser bekannt als &quot;Polarbärengefängnis&quot;. Bären, die den Menschen von Churchill gefährlich nahegekommen sind, werden eingefangen und hierhergebracht, um sie über 2-4 Wochen auszuhungern. &quot;Hier keine Nahrung&quot; soll die Botschaft sein. Angeblich hatte das Programm in den Anfangsjahren, als die gefangenen Bären hier noch gefüttert wurden, weitaus weniger Erfolg. &quot;Nachdem Sie mit dem Füttern angefangen hatten&quot;, erklärt und Guide Gerald grinsend, &quot;hatten sie im nächsten Jahr hier vor dem Gefängnis eine Polarbären-Warteschlange!&quot;. Nun, ich bin solchen Einrichtungen gegenüber eher skeptisch. Ich verstehe aber, dass die Menschen, wenn sie nun einmal hier sind, vor den Bären geschützt werden müssen. Und natürlich lache ich mit Gerald. Der langhaarige und teils ergraute Guide gehört der ethnischen Gruppe der Métis an, Nachfahren der frühen Pelzhändler und indianischer Frauen. Ich bin kein Freund des Wortes &quot;authentisch&quot;, aber bei Gerald würde ich eine Ausnahme machen. Als ich dann noch erfahre, dass dies hier nur eine Nebenbeschäftigung im Sommer für ihn ist und dass er eigentlich einen großen Kennel mit Schlittenhunden hat, passt alles ins Bild. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein &quot;Sidekick&quot; (O-Ton Gerald) Debbie ist das krasse Gegenteil. Ein zartes Persönchen, die so gar nicht in den rauen Norden zu passen scheint und bei der das geschulterte Gewehr ganz und gar nicht so selbstverständlich wie bei Gerald wirken will. Aber Debbie scheint zu lieben, was sie tut. Und sie hat Ahnung von der Flora und Fauna der Subarktis - das merkt man. Bei jedem Stopp auf unserer Orientierungstour steht sie für Fragen zur Verfügung und sichert zugleich zusammen mit Gerald unaufdringlich das Gelände.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann unsere Ankunft an der Lazy Bear Lodge. Schön, gemütlich. Einzigartig für eine Unterkunft im hohen Norden. Schon im Eingangs- und Rezeptionsraum fühlt man sich wie in einer urgemütlichen, kanadischen Berglodge. Nach links schließt sich die Lounge an, die genauso aussieht, wie sie aussehen muss: Gemütliche Sofas, warmes Licht vor heimeligem Holzambiente. Im Ofen knistert das Feuer und auf einer rustikalen Anrichte kann man sich einen leckeren Kaffee zapfen. An die Lounge schließt sich der zweigeschossige Trakt mit den Gästezimmern an. Langgezogener Gang, rechts und links die Zimmertüren. Wände und Decken mit raugesägten Holzbrettern überlappend verkleidet. Baumscheiben mit eingebrannten Nummern an den Zimmertüren. In dem warmen Holz-Ambiente reicht dann ein schlichtes braunes Ledersofa in der Mitte des Ganges, um auch einen rustikalen Lodgeflur wirken zu lassen. Und mir gefällt, dass sich dieser Stil auch in den Zimmern fortsetzt - bis hin zu dem aus einem Baumstamm geschnittenen Nachttisch. Der Lazy Bear Lodge gelingt es, die karge Schlichtheit des Nordens, die man ja erwartet und auch haben will, mit der Gemütlichkeit einer modernen Blockhaus-Lodge zu vereinen.&lt;br /&gt;Auch das &quot;Lazy Bear Café&quot; der Lodge ist ein echter Wohlfühlfaktor. Auf dem Namensschild lese ich am nächsten Morgen: &quot;Where hungry bears find good food!&quot; Stimmt: Das Frühstück wird als Buffet gereicht und es gibt alles, was man braucht. Vom Rührei mit Speck bis hin zu frischen Früchten, Quark und Müsli. Und an insgesamt fünf Abenden habe ich hier keine schlechte Mahlzeit serviert bekommen. Im Gegenteil, alles war ausgezeichnet! Natürlich isst das Auge auch mit und das herrlich gemütliche Ambiente der handgeschnitzten Möbel rund um den beeindruckenden offenen Steinkamin sind dem kulinarischen Erlebnis absolut zuträglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als richtige Exkursionsbasis ist die Lazy Bear Lodge natürlich auch der Manager unserer Exkursionen. Der Informationspool, in dem die wechselnden Wind- und Wettervorhersagen, die Infos der Guides draußen und die Einschätzung der Bootsführer zusammenfließen. Alle Mitarbeiter draußen sind per Funk mit der Lodge-Rezeption verbunden - und der Funkverkehr ist rege. Hier erfahren wir, ob unsere jeweilig geplante Exkursion starten kann oder ob sie verschoben wird oder gar ausfallen muss. Und geplante Exkursionen gibt es so einige. Ganz grob kann man sie wohl in Exkursionen zu Land und zu Wasser einteilen. Zu sehen gibt es immer viel, aber die Stars dieser Natur- und Wildlife-Show sind natürlich die weißen Wale und die großen weißen Bären. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die &quot;Wassertrips&quot; stellen die Belugas in den Mittelpunkt. Beim Whalewatching im Zodiac verbunden mit der Fahrt hinüber zur anderen Seite des Churchill River, um das alte Fort Wales zu besichtigen. Oder im Kajak in den leichten Wellen der Bucht. Beeindruckend auch die lange Exkursion in der Hochseeyacht entlang der Küste der Bucht. Wally Daudrich, Inhaber der Lazy Bear Lodge, ist der stolze Captain dieses Bootes. Bei gutem Wetter fährt er bis hinauf zur Mündung des Seal River. Wir selbst sehen unglaublich viele Belugas! Vor allem die Muttertiere, die mit ihren eher gräulich gefärbten Kälbern immer wieder so synchron in den Wellen auf- und abtauchen, dass man meinen könnte sie wären miteinander verwachsen, haben es mir angetan. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Neugier der Belugas und der Wille zur Interaktion scheint allgegenwärtig. Das ist &lt;br /&gt;etwas Neues für mich. Das ist anders als bei den Orcas, wo mit etwas Glück auch Aktivität, aber letztlich kaum Interesse an den menschlichen Besuchern zu beobachten ist. Es berührt mich, wie sehr man offenbar von diesen weißen Walen wahrgenommen wird. Und wir hören sie. Mit einem Unterwassermikrofon lauschen wir live dem Mischmasch aus Pfeif- und Klicktönen. Die &quot;Kanarienvögel der Meere&quot; werden sie ja auch genannt. Jetzt weiß ich wieso.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun aber auf zu den Polarbären. Auf zur Exkursion in die Küstentundra an Bord eines dieser mit Riesenreifen versehenen Spezialfahrzeuge. &quot;Arctic Crawler&quot; nennt die Lazy Bear Lodge ihre eigenen Fahrzeuge dieser Art. Mit dem Bus geht es zunächst hinaus aus Churchill, zur sogenannten &quot;Launch-Station&quot;. Eine Art Rampe, an der die großen Fahrzeuge rückwärts andocken und über die man mittels Treppe und Steg einfach in die ja so mächtig höhergelegten Gefährte gelangt. Und dann geht&#039;s los, gefühlt tatsächlich im &quot;Kriechtempo&quot; - der Name &quot;Craw­ler&quot; passt also. Aber die langsame Fahrt durch die Tundra ist beeindruckend, die Küstenlinie einfach ein Traum. Guide Gerald sitzt auch hier hinter dem Steuer. Auf die Frage, ob er hierfür einen besonderen Führerschein machen musste, schmunzelt er: &quot;Hmm, ich hab&#039;s halt einfach gelernt.&quot; So einfach ist das hier im Norden! Gerald bringt uns mit dem Crawler tief hinein in die Tundra, während Guide Deb uns mit allerhand biologischem und geographischem Wissen über das, was wir draußen sehen, versorgt. &lt;br /&gt;Das Highlight ist für mich, als Gerald den Motor abstellt, Deb die Klapptreppe am Heck hinablässt und wir alle mitten in der Tundra aussteigen dürfen! Ein bisschen dauert es, bis Deb das entscheidende &quot;OK!&quot; signalisiert. Vorher macht sich Gerald mit seinem Gewehr auf den Weg, klettert in die Felsen und sichert einen etwa 150 Meter großen Radius rund um unseren Crawler. Er selbst bleibt auf dem höchsten Felsen stehen und lässt den Blick permanent im Rund schweifen. Nein, hier beim Spaziergang durch die Tundra wollen wir wirklich nicht von einem Polarbären überrascht werden. Aber es ist schon ein komisches und zugleich bewegendes Gefühl, hier nun so völlig ohne Gräben und Zäune eigene Schritte im Reich des großen Polarbären tun zu können. Und dann entdecken wir auch prompt ein untrügliches Zeichen seiner Anwesenheit: frische Polarbärenlosung. Ähnlich wie beim Grizzly: voller Beeren. Klar, die Blaubeeren sind gerade reif und stehen bei den Polarbären ganz oben auf dem Speiseplan. Gefolgt von Karibu - die Überreste eines Kadavers haben wir schon auf der Hinfahrt erspäht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sonne kommt heraus. Ihre SpätaugustStrahlen haben noch richtig Kraft und ich muss meine Jacke ausziehen. Wir genießen das leckere Sandwich, das bereits in der Lodge für uns zubereitet wurde. Auf dem Weg zurück lasse ich noch einmal das Küstenpanorama auf mich wirken - hinten im &quot;Cabrio-Stehbereich&quot; des Arctic Crawler. Wunderschön. Diese Einsamkeit - und man hat sie für sich ganz allein! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Plötzlich große Aufregung! Gerald hat den Bus gestoppt. Er hat tatsächlich einen der weißen Riesen in den Felsen am Wegesrand erspäht. Eine Mutter mit Jungtier. Unsere ersten Polarbären aus der Nähe. Ganz friedlich liegen sie da. Das Kleine spielt zufrieden um seine Mutter herum. Nochmal für mich selbst zur Erinnerung: Das sind Polarbären! Das größte Land­raubtier der Erde! Einfach nur großartig!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück an der Lodge erfahren wir, dass unsere Bootstour am Nachmittag aufgrund des Wellengangs auf den nächsten Morgen verschoben wurde. Gut, aber was machen wir jetzt? Es ist doch noch viel zu schön draußen. Es windet zwar auf, aber die Sonne scheint noch zwischen den Wolken durch und taucht alles in ein stimmungsvolles Licht. Gibt es in Churchill nicht einen Taxi-Service? Eigentlich erwarte ich auf diese Frage an der Rezeption schallendes Gelächter, aber der junge Mitarbeiter grinst mich an - und nickt! Ja, gibt es und die Taxifahrer wären auch darauf vorbereitet, Rundfahrten rund um Churchill anzubieten und durchzuführen. Super, her mit dem Taxi! Ob es in 10 Minuten passt? Natürlich! Schnell springe ich hoch ins Zimmer und schnappe mir die Kamera.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unverhofft kommt oft: Die vermeintliche Notlösung entwickelt sich zum Glücksfall! Pünktlich fährt Leonore mit ihrem Taxi vor. Sie ist über 70 und ihr roter SUV ist sicher nicht das letzte Modell, scheint aber fahrtüchtig. Leonore ist ein echtes Churchill-Original! &quot;Yessir, born and raised in Churchill, Manitoba&quot;, beantwortet sie nicht ohne Stolz meine Frage. Und ja, sie fährt auch raus aus Churchill. Mit dem Taxi durch die Tundra. Viel abgefahrener geht es nicht.&lt;br /&gt;Und los geht die Fahrt - ja, hier vorn habe sich vor ein paar Tagen noch ein Polarbär mitten im Dorf gesonnt. Aber dann fahren wir hinaus in die Tundra, über die Schotterpisten. Leonore zeigt uns, wie die Leute außerhalb des Ortes leben und wo zuletzt ein Polarbär eingebrochen ist. Sie erzählt uns, wie ein kleines Schweinezucht-Experiment von den Polarbären beendet wurde und dass es keinen Sinn macht, im Winter auf der Veranda Vögel zu füttern, da irgendwann neben den gefiederten Freunden auch die mit dem weißen Fell auftauchen.  Eine Geschichte folgt der nächsten. Ich hänge an Leonores Lippen und lasse gleichzeitig den Blick in diese herrlich einsame, endlos weite und jetzt im Sommer durchaus farbenfrohe Tundralandschaft schweifen. Leonore zeigt uns die weit außerhalb vom Ort gelegene Marina, wo Wasserflugzeuge parken und es sogar einen recht neuen Aussichtsturm gibt, der mich einen tollen Blick über die weite Marschlandschaft des Churchill River genießen lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für eine Stunde habe ich Leonore gebucht, aber schon nach einer guten halben Stunde frage ich, ob wir verlängern können. &quot;No problem at all&quot;, lächelt Leonore. Super. Und nebenbei bemerkt, diese Exkursion außer der Reihe ist absolut erschwinglich: 60 Dollar verlangt Leonore pro Stunde - dafür bekomme ich bei mir zuhause im Münsterland nicht einmal für eine halbe Stunde ein Taxi, geschweige denn eine geführte Tour durch Ort und Landschaft!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonne, Tundra, Küste - und, ja, noch einmal zum Cape Merry, zur Mündung des Churchill River in die Hudson Bay. Ein Traum! Wir sind ganz allein an den herrlichen Strand- und Felsenküsten und Leonore kennt natürlich viele durchaus unwegsame Abzweige, die uns direkt ans Wasser bringen. Na klar, der Taxi-SUV hat eh schon &#039;ne Menge &quot;Tundra-Macken&quot; - da ist man nicht mehr so pingelig. Super für uns. Wir genießen die Panoramen und die einmalige Stimmung aus dem Zusammenspiel von Sonne, Wolken und dem stärker werdenden Wind, der die Wellen mit Schaumkronen gegen die Küste treibt. Wie das i-Tüpfelchen im Gesamtbild, das Finish eines Gemäldes. Am Cape Merry wird die Stimmung durch die sinkende Sonne noch intensiver. Es ist einfach nur wunderschön. Ein letzter Blick auf den Fluss und die auf- und abtauchenden Belugas. Was für ein Erlebnis. Was für eine tolle Landschaft. Und was für spannende und humorvolle Geschichten! Ich habe das Gefühl, Churchill nun richtig gut zu kennen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der letzte Morgen in Churchill - nur noch wenige Stunden, bis der Flieger zurück nach Winnipeg abhebt. Der Bus bringt uns zum Airport. Bye, bye, Churchill. Aber halt! Was ist das da Weißes am Wegesrand? Natürlich, ein Polarbär! So nah! Das ist der Norden. Er haut Dich um, wenn Du es am wenigsten erwartest! Einen langen, köstlichen Augenblick verweilen wir bei dem majestätischen Tier. Und der Bär macht das, was fast alle Polarbären gemacht haben, die ich hier gesehen habe: Nichts! Er liegt einfach da. Das Heben des Kopfes wird zum Highlight der Foto-Session. Klingt geschrieben wie Ironie, aber ich bin wirklich hellauf begeistert, so einen mächtigen Polarbären einmal so unglaublich nah vor mir zu sehen. Was für ein magischer Moment. Auge in Auge mit dem großen Raubtier des Nordens. Ein besonderer Augenblick für mich. Ein Polarbär zum Geleit auf dem Weg zum Airport - wie einzigartig!</description>
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                <title>Tundra Buggy Lodge I Ab0,00 €</title>
                <link>https://www.kanadafieber.de/Reisen/Tiere/Tundra-Buggy-Lodge-I-sk-touristik.html</link>
                <pubDate>Fri, 19 Dec 2025 14:57:46 +0100</pubDate>
                <description>&lt;img src=&#039;https://www.kanadafieber.de/out/pictures/generated/product/1/700_490_75/1.2_fang_tiemann.jpg.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;&lt;b&gt;Polarbärenbeobachtung in Manitoba&lt;br /&gt;ab/bis Winnipeg, Manitoba&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;6 Tage / 5 Nächte&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Paket für alle, die nur begrenzt Zeit haben und einen ersten Eindruck von den Eisbären der Hudson Bay bekommen möchten. Du hast einen kompletten Tag für die Eisbärenbeobachtung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Nonplusultra für Polarbären-Enthusiasten: die Tundra Buggy® Lodge am Polar Bear Point!  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Standort der Lodge ist Polar Bear Point, knapp 50 Kilometer östlich von Churchill und nahe dem Ufer der Hudson Bay. Zwei der Buggy-Module dienen als Liegewagen-Schlafabteil (inkl. Gemeinschaftsbad), eines als Aufenthaltsraum. Die Unterkunft im Schlafmodul-Buggy gleicht einem Zug-Schlafwagen mit Trennvorhängen zwischen den privaten Schlafbereichen. Ein Modul ist der &quot;Speisesaal&quot;. Stell dir vor: Ein Dinner umgeben von Polarbären! Das Areal um den Wagen wird dafür beleuchtet. Alle Module sind über Plattformen miteinander verbunden, so dass sichere Bärenbeobachtungen von überall möglich sind. Ein Tundra Buggy steht für deine täglichen Exkursionen zur Verfügung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Beispielhafter Reiseverlauf für 6 Tage / 5 Nächte mit Übernachtung in Churchill:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1. Tag: Winnipeg&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Im Laufe des Tages erfolgt die Anreise nach Winnipeg. Im Lakeview Signature Trademark Collection by Wyndham ist das gemütliche Hotelzimmer schon vorbereitet. Abends triffst du deinen erfahrenen Guide, der dich in den nächsten Tagen in Manitobas Natur begleiten wird, und besprichst letzte Details zum Reiseverlauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;2. Tag: Churchill&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Frühmorgens fliegst du nach Churchill, der Welthauptstadt der Polarbären. Du hast etwas Zeit zur freien Verfügung, um den kleinen Ort zu erkunden, bevor du am Nachmittag zum Itsanitaq Museum und dem Parks Canada Visitor Center aufbrichst. Beide Stopps bringen dir die Kultur und Geschichte des außergewöhnlichen Gebiets näher.&lt;br /&gt;Unterkunft: Tundra Inn Churchill&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;3. Tag: Polarbärenbeobachtung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Frühstück bietet sich eine erste Gelegenheit, die Tundra zu erkunden – mit einem Schlittenhund-Gespann! Begleitet von einem Musher geht es durch den sub-arktischen Wald, bevor gegen Mittag die Rückkehr nach Churchill erfolgt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestärkt mit einem leckeren Mittagessen wirst du zum Abfahrtspunkt der Tundra Buggies gebracht. Und dann beginnt dein Polarbärenabenteuer! Mit dem Tundra Buggy fährst du durch die eindrucksvolle Tundralandschaft zur Tundra Buggy Lodge. Unterwegs hast du schon erste Möglichkeiten, die sub-arktische Tundra zu bestaunen und Fotos zu machen. Zudem erfährst du viel Wissenswertes über die Polarbären, die sub-arktische Tierwelt im Allgemeinen und die Natur im hohen Norden, Schließlich erreichst du die Tundra Buggy Lodge und richtest dich ein wenig ein, bevor du deine erste Nacht in der einzigartigen Unterkunft verbringst.&lt;br /&gt;Unterkunft: Tundra Buggy Lodge&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;4. Tag: Polarbärenbeobachtung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Mit dem beweglichen Tundra Buggy geht es weiter in die sub-arktische Landschaft hinaus, immer auf der Suche nach den mächtigen weißen Bären und anderen hier lebenden Tierarten. Halte deine Kamera griffbereit! Nachmittags kehrst du zur Tundra Buggy Lodge zurück und verbringst eine weitere Nacht in der Sub-Arktis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;5. Tag: Polarbärenbeobachtung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Morgens unternimmst noch eine letzte Tour mit dem Tundra Buggy und es winken mit etwas Glück nochmals spektakuläre Fotomotive! Am Abend kehrst du nach Churchill zurück und wirst direkt zum Flughafen gebracht. Du fliegst zurück nach Winnipeg, wo du noch eine letzte Nacht im Hotel erwartet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;6. Tag: Abreise&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Heute endet dein Polarbärenabenteuer mit dem Auschecken aus dem Hotel.</description>
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                <title>Mountie, Bison &amp; Prärie 0,00 €</title>
                <link>https://www.kanadafieber.de/Reisen/Autoreise/Mountie-Bison-Praerie.html</link>
                <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 16:27:55 +0100</pubDate>
                <description>&lt;img src=&#039;https://www.kanadafieber.de/out/pictures/generated/product/1/700_490_75/5_hecla_lighthouse.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;&lt;b&gt;ab Winnipeg bis Saskatoon&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;14 Tage PKW-Reise&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Roadtrip durch die Prärieprovinzen&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterwegs durch die Prärieprovinzen. Im Herzen Kanadas treffen moderne, pulsierende Städte auf die endlose Weite der Prärie. An jeder Station hast du mindestens zwei Tage Zeit. Zeit, die Natur der Nationalparks vollends auf sich wirken zu lassen. Zeit, die Vielfalt von Winnipeg, Regina und Saskatoon kennenzulernen. Eine außergewöhnlichen Reise durch Kanadas Kornkammer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Preis pro Person ca.&lt;br /&gt;1500€* - 3000€**&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;*Günstigster Preis in der Nebensaison, mit kleinster Mietwagen-Kategorie (nicht immer die geeignetste), in der einfachsten Zimmerkategorie und ohne zusätzliche Ausflüge&lt;br /&gt;**Maximaler Preis in der Hauptsaison, mit größerem Mietwagen, gehobener Zimmerkategorie, zusätzlichen Ausflügen und/oder zusätzlichen Vorab-Reservierungen (Fähren etc.)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1. Tag: Ankunft in Winnipeg&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Willkommen in der Provinzhauptstadt Manitobas! Nach Aufnahme deines Mietwagens geht es in die lebendige Innenstadt und zu deinem Hotel für die nächsten beiden Nächte. &lt;i&gt;Unterkunft: Inn at the Forks&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;2. Tag: Winnipeg&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Heute erkundest du die Präriemetropole. Dein Hotel liegt direkt bei „The Forks“, dem Zusammenfluss des Red River und des Assiniboine River. In der Geschichte Winnipegs spielte dieser Platz eine bedeutende Rolle, da die Flüsse wichtige Transportwege darstellten. Noch heute befindet sich hier das lebhafte Zentrum der Stadt. Einen kulturhistorischen Zwischenstopp bietet das Canadian Museum for Human Rights. &lt;i&gt;Unterkunft: Inn at the Forks&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;3. Tag: Fahrt zum Hecla Grindstone Provincial Park&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Aus Winnipeg führt der Weg gen Norden. Der Hecla Grindstone Provincial Park liegt auf einer Insel im Lake Winnipeg, auf die man über eine Art Dammstraße gelangt. Wunderschöne Sand- und Kiesstrände folgen. Das Resort direkt am Ufer gewährt durch die große Panoramafront einen fantastischen Ausblick Richtung See. &lt;i&gt;Unterkunft: Lakeview Hecla Resort&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;4. Tag: Hecla Grindstone Provincial Park&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Entdecke die Umgebung auf einem der vielen Wanderwege. Geheimtipp: der Lighthouse Trail und der Grassy Narrows Marsh Trail. Das Lakeview Hecla Resort verwöhnt dich für eine weitere Nacht. &lt;i&gt;Unterkunft: Lakeview Hecla Resort&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;5. Tag: Fahrt zum Riding Mountain Nationalpark&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Auf geht es gen Westen – zu den Schwarzbären, Bisons und Hirschen im Riding Mountain National Park. Dein Tagesziel: Das Elkhorn Resort, das mit seiner Lage unmittelbar vor den Toren des Parks ein idealer Ausgangsort für die Erkundung der beeindruckenden Natur ist. &lt;i&gt;Unterkunft: Elkhorn Resort&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;6. Tag: Riding Mountain Nationalpark &amp; Wasagaming&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Heute lohnt es sich, früh aufzustehen und den Park im Morgengrauen zu besuchen. Weißwedelhirsche streifen durch den Park, und vielleicht beobachtest du sogar einen Schwarzbären. Mit etwas Glück zeigt sich die Bisonherde im Morgennebel. Später lohnt sich ein Spaziergang durch den gemütlichen Ort Wasagaming. &lt;i&gt;Unterkunft: Elkhorn Resort&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;7. Tag: Riding Mountain Nationalpark&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Ein letzter Tag im Riding Mountain Nationalpark liegt vor dir. Auf dem Mountainbike, im Kanu oder zu Fuß – mehr als 400 Kilometer Wanderwege stehen für die Erkundung der einmaligen Natur zur Verfügung. Tipp: Genieße einen fruchtigen Smoothie im Lakehouse Hotel. &lt;i&gt;Unterkunft: Elkhorn Resort&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;8. Tag: Regina&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Auf nach Saskatchewan! In der Provinzhaupstadt werden Kanadas Polizisten, die „Mounties“, ausgebildet. Das RCMP Museum lädt dich ein, die Geschichte der Royal Canadian Mounted Police interaktiv zu erleben. &lt;i&gt;Unterkunft: Delta Hotel&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;9. Tag: Saskatoon&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Heute fährst du in die größte Stadt Saskatchewans: Das „ Paris der Prärie“ wird durch den South Saskatchewan River zweigeteilt. Acht Brücken verbinden beide Ufer. Zu empfehlen ist das Saskatchewan Western Development Museum, das die Geschichte der Provinz zeigt. &lt;i&gt;Unterkunft: Delta Bessborough&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;10. Tag: Saskatoon&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Saskatoon bietet tolle Einkaufsmöglichkeiten. Die Innenstadt mit den großen Malls und kleinen Geschäften ist perfekt für einen Shoppingausflug geeignet. &lt;i&gt;Unterkunft: Delta Bessborough&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;11. Tag: Prince Albert National Park&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Noch einmal in die Wildnis – durch Weizenfelder und Weideland bis zum Prince Albert National Park. Wenige Touristen schlagen den Weg hierher ein, weshalb der Park weitestgehend unentdeckt bleibt. Das Elk Ridge Resort an der Parkgrenze ist dein Tor in die ursprüngliche Natur. &lt;i&gt;Unterkunft: Elk Ridge Resort&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;12. Tag: Prince Albert National Park&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Im Park leben etwa 400 Präriebisons – der frühe Vogel findet vermutlich die Herde. Danach lohnt ein Ausflug zu den Sandstränden des Waskesiu Lake, die zum Baden und Picknicken einladen. Der Abend klingt bei leckeren lokalen Speisen im resort-eigenen Restaurant aus. &lt;i&gt;Unterkunft: Elk Ridge Resort&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;13. Tag: Prince Albert National Park&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Der finale Tag im Prince Albert Nationalpark, den du auf Wanderungen durch die Natur oder im modernen Spa des Resorts verbringen. Beides lässt sich auch bestens kombinieren. &lt;i&gt;Unterkunft: Elk Ridge Resort&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;14. Tag: Saskatoon&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Es geht zurück nach Saskatoon. Mit Abgabe des Mietwagens endet dein Prärieprovinz-Abenteuer.</description>
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                <title>Manitobas Wildtiere Ab0,00 €</title>
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                <pubDate>Fri, 19 Dec 2025 14:57:46 +0100</pubDate>
                <description>&lt;img src=&#039;https://www.kanadafieber.de/out/pictures/generated/product/1/700_490_75/1_summer-polar-bear--frontiers-north1.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;&lt;b&gt;8 Tage Tierbeobachtungsreise im Sommer&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;ab/bis Winnipeg, Manitoba&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterwegs im Herzen Kanadas. Eine Reise von den dichten Wäldern des Riding Mountain Nationalpark im Süden zur farbenfrohen nördlichen Tundra um Churchill. Manitobas „Big5“ auf unterschiedlichsten Exkursionen erleben – und das im subarktischen Sommer. Zuerst Bisons, Elche und Schwarzbären im Riding Mountain Nationalpark, dann Polarbären und Belugas in der farbenfrohen Tundra um Churchill.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Reise beginnt in Winnipeg – zunächst im Kleinbus. Das erste Ziel: Der Riding Mountain Nationalpark. Fast 3000 Quadratkilometer sanfte Hügel und Täler, überzogen von saftigen Wiesen, sind Heimat von Elchen, Schwarzbären und einer Bisonherde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach vier Tagen in der Prärie Süd-Manitobas startet das Flugzeug gen Norden, nach Churchill. Raue Tundra löst Wälder und Wiesen ab. Das Zuhause der Polarbären ist während der Sommermonate dank blühender Sträucher und Gräser bunt. In den Flüssen und vor der Küste tummeln sich große Gruppen Belugas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tag 1: Ankunft und Übernachtung in Winnipeg&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Im Laufe des Tages erfolgt die Anreise nach Winnipeg. Im Four Points by Sheraton Hotel am Flughafen ist das gemütliche Hotelzimmer schon vorbereitet. Abends treffen Sie den erfahrenen Guide, der Sie in den nächsten Tagen in Manitobas Natur begleiten wird, und besprechen letzte Details zum Reiseverlauf.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Unterkunft: Four Points by Sheraton Winnipeg Airport&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tag 2: Riding Mountain National Park&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Start für die Manitoba-Safari! Der Kleinbus bringt Sie zum Riding Mountain Nationalpark, der etwa dreieinhalb Autostunden von Winnipeg entfernt liegt. Erste Veränderungen in der Landschaft machen sich während der Fahrt bemerkbar: Es wird hügelig. Am historischen East Gate werden Sie kurz mit dem Parkareal vertraut gemacht, dann steht eine erste Tierbeobachtungstour im Nationalpark auf dem Programm. Gut möglich, dass in der Dämmerung ein Elch den Weg kreuzt – der Park ist bekannt für seine große Elchpopulation. Und vielleicht zeigt sogar ein Schwarzbär?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Nacht verbringen Sie im gemütlichen Honeycomb Bed and Breakfast, das in unmittelbarer Nähe zum Park liegt. &lt;br /&gt;&lt;i&gt;Unterkunft: Honeycomb B&amp;B&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tag 3: Riding Mountain Nationalpark und Wasagaming&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Der nächste Tag beginnt mit einer spannenden Erkundungstour: Nach dem Frühstück geht es gemeinsam mit einem ausgebildeten Guide von Parks Canada in den Nationalpark. Augen auf, dann erspähen Sie sicherlich den ein oder anderen grasenden Weißwedelhirsch – oder auch die im Park heimische Bisonherde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Erfahrungsbericht von Rainer Schoof zur Morgentour im Nationalpark:&lt;br /&gt;Auf der Südwiese kommen die Bisons ganz nah an uns heran. Wir können uns kaum sattsehen und verbringen eine ganze Weile bei den mächtigen Tieren in dieser herrlichen Morgenstimmung. Mystisch, wie sie uns durch die wallenden Morgennebel über der farbenprächtigen Wiese vor unsere Linse stapfen! Das Geheimnisvolle trägt der gesamte Park zu dieser Stunde wie ein wunderschönes Gewand. Ein Fest für das Auge.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Ein familienbetriebenes Café hält einen leckeren Mittagssnack bereit. Gestärkt geht es weiter zum Parks Canada Visitor Center, dessen Ausstellungsstücke und Videos die Geschichte und Kultur der Region widerspiegeln. Und natürlich spielt die außergewöhnliche Artenvielfalt auch eine Rolle. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun bietet sich ein Erkundungsgang auf eigene Faust durchs Örtchen Wasagaming an. Wer danach noch nicht ganz bereit ist, im Honeycomb Bed and Breakfast in ein gemütliches Bett zu fallen, kann danach noch einmal mit Guide auf Dämmerungstour im Park gehen.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Unterkunft: Honeycomb B&amp;B&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tag 4: Tierbeobachtung und Rückreise nach Winnipeg&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Heute heißt es früh aufstehen – je früher der Morgen, desto besser die Chancen, Wildtieren zu begegnen. Aus diesem Grund gehen Sie schon vor dem Frühstück auf der Suche nach Rehen, Elchen und Bisons. Eine besondere Erfahrung. Nach dem Essen führt der Weg zurück nach Winnipeg. Noch eine Nacht im Four Seasons, dann heißt es: &quot;Auf in den Norden“!&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Unterkunft: Four Points by Sheraton Winnipeg Airport&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tag 5: Flug nach Churchill, Bootsausflug zu den Belugas und abendliche Erkundungstour durch Churchill&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Frühstück klettern Sie ins Flugzeug. Von den Wäldern und Wiesen Süd-Manitobas geht es in die raue nördliche Tundra, die sich beim Landeanflug weit unter Ihnen erstreckt. Kaum aus der Luft folgt direkt eine Tour auf dem Wasser: Mit einem Boot besuchen Sie hunderte Beluga-Wale, die sich in der Mündung des Churchill River tummeln. Auf der anderen Flussseite wartet ein Guide von Parks Canada. Er leitet die Tour durch das Prince of Wales Fort, die älteste und nördlichste steinerne Festung in Kanada. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz ins Hotel eingecheckt, sich mit einem Mittagessen aus lokalen Zutaten gestärkt, und weiter geht’s. Auf die erste Begegnung mit der arktischen Tierwelt folgen mit dem Besuch des Itsanitaq Museums und des Parks Canada Visitor Center zwei Zwischenstopps, die der Kultur und Geschichte des außergewöhnlichen Gebiets gewidmet sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei einem leckeren Dinner lässt es sich gut über die Erlebnisse des Tages austauschen. Danach ist eine Bustour durchs Städtchen Churchill und die nähere Umgebung geplant, die Sie zum Beispiel zum Cape Merry und der Polar Bear Holding Facility bringt. Bei Sonnenuntergang kehren Sie in die Stadt zurück. Vor dem Schlafengehen lohnt ein Blick zum Himmel – vielleicht tanzen dort die Nordlichter. Heute übernachten Sie in einem der rustikal-gemütlichen Zimmer im Tundra Inn in Churchill.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Unterkunft: Tundra Inn Churchill&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tag 6: Walbeobachtungstour und Hundeschlitten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Ein neuer Tag, eine neue Beluga-Expedition – das ist Churchill. Während der Zodiac-Tour begegnen Sie den intelligenten Walen quasi auf Augenhöhe, denn die neugierigen Belugas schwimmen meist ganz nah an die  Boote heran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Mittagspause führt der Weg zum Stadtrand, wo Sie die Sommer-Variante des Hundeschlittenfahrens ausprobieren: Die freundlichen Hunde sind einem Wagen mit Rädern vorgespannt und werden von einem Hundeschlitten-Experten gelenkt. Eine spaßige Fahrt durch den nordischen Wald, inklusive vieler interessanter Fakten zur Tradition und der Bedeutung der Hundeschlitten in der Kultur der nördlichen Siedlungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Pub des Tundra Inn klingt der Abend gemütlich bei herzhaftem Essen und Bier aus.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Unterkunft: Tundra Inn Churchill&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tag 7: Abenteuer im Tundra Buggy&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Einen ganzen Tag auf den Spuren der Polarbären, Karibus und anderen subarktischen Bewohnern verbringen – der Tundra Buggy bietet eine tolle Möglichkeit, die Pracht des Sommers voll zu genießen. Über angelegte Fahrtwege geht es durch die Wildnis, mit zahlreichen Zwischenstopps, um die Umgebung tief in sich aufzunehmen und die Kamera zum Einsatz zu bringen. Zum Beispiel, wenn ein Polarbär durchs kühlende Wasser der Hudson Bay schwimmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu liefert der Fahrer-Guide Erklärungen zur geologischen Geschichte der Landschaft. Inmitten der bunten Sträucher tummeln sich Vögel und kleine Wildtiere wie Polarfüchse. Umgeben von der eindrucksvollen Szenerie lassen Sie sich ein Picknick schmecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Tour bleibt Zeit, in Churchill von Laden zu Laden zu schlendern und sich vielleicht das ein oder andere Souvenir zu sichern. Beim gemeinsamen Abendessen klingt die Tierbeobachtungsreise, die Sie einmal quer durch Manitoba geführt hat, in angenehmer Atmosphäre aus. Anschließend startet der Flieger zurück nach Winnipeg, wo Sie das Four Points by Sheraton erneut willkommen heißt.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Unterkunft: Four Points by Sheraton Winnipeg Airport&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Tag 8: Abreise&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Auschecken aus Ihrem Hotel endet dieses einzigartige Abenteuer bei den „Big Five“ Kanadas.</description>
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                <title>Manitoba Beach &amp; Bison 0,00 €</title>
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                <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 12:42:29 +0100</pubDate>
                <description>&lt;img src=&#039;https://www.kanadafieber.de/out/pictures/generated/product/1/700_490_75/1_mbergstraesser_bild-08--einfach-nicht-mehr-weg-wollen(2).jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;&lt;b&gt;ab/bis Winnipeg&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;8 Tage PKW-Reise&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Roadtrip durch Süd-Manitoba&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manitoba für Aussteiger. Zum Beispiel nach zwei Nächten im &lt;a target=&quot;_blank&quot; title=&quot;&quot; href=&quot;https://www.sktouristik.de/Reisen/Manitoba-2018/The-Canadian.html&quot;&gt;Canadian&lt;/a&gt;. Eineinhalb Tage in der Präriestadt Winnipeg, dann startet der Roadtrip durch Süd-Manitoba! Über den kleinen Strandort Gimli und den Hecla Grindstone Provincial Park bis zum Riding Mountain Nationalpark, der sich grün und wild aus der Prärie erhebt. Im &lt;a target=&quot;_blank&quot; title=&quot;&quot; href=&quot;https://www.sktouristik.de/Reisen/Lodge-Ranch-Cabin/Elkhorn-Resort-sk-touristik.html&quot;&gt;Elkhorn Resort&lt;/a&gt; zwei Nächte lang verwöhnen lassen. Und dann mit Pat Rousseau, Park-Ranger a.D., auf die morgendliche Pirsch zu den Bisons gehen (nur auf Anfrage)! Danach folgen mit &quot;Number One&quot; und &quot;Yellowhead&quot; zwei Highway-Legenden der Trans-Canada-Route – 300 verkehrsfreie Kilometer warten auf dem Weg zurück nach Winnipeg, wo eine stimmungsvolle Nacht dein Manitoba-Abenteuer abrundet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Preis pro Person ca.&lt;br /&gt;2500€* - 3500€**&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;*Günstigster Preis in der Nebensaison, mit kleinster Mietwagen-Kategorie (nicht immer die geeignetste), in der einfachsten Zimmerkategorie und ohne zusätzliche Ausflüge&lt;br /&gt;**Maximaler Preis in der Hauptsaison, mit größerem Mietwagen, gehobener Zimmerkategorie, zusätzlichen Ausflügen und/oder zusätzlichen Vorab-Reservierungen (Fähren etc.)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Rainer Schoof &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1. Tag: Ankunft in Winnipeg&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Nach Ankunft in der Provinzhauptstadt übernimmst du deinen Mietwagen und fährst zu deinem Hotel, um in Ruhe auszuspannen. &lt;br /&gt;&lt;i&gt;Unterkunft: Inn at the Forks&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;2. Tag: Winnipeg&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Der zweite Tag ist der Stadt-Erkundung gewidmet. Morgens lohnt sich ein kurzer Spaziergang zu „The Forks“, einem Ort mitten in der Stadt, an dem der Assiniboine und Red River zusammenfließen. In der Geschichte Winnipegs spielte dieser Platz eine bedeutende Rolle, da die Flüsse wichtige Transportwege darstellten. Heute macht sich hier der gesellschaftliche Herzschlag der Stadt bemerkbar: Die alten Warehouses haben sich inzwischen in farbenfrohe Lokalmärkte, stylische Restaurants und Micro-Breweries verwandelt. Sicher lohnt es sich, abends wiederzukommen, wenn Musiker auftreten und das Leben tobt. Bis dahin bietet Winnipeg mit dem 2014 eröffneten Canadian Museum of Human Rights einen lohnenswerten kulturhistorischen Zwischenstopp. Schlendere durch die Straßen und genieß das Stadtleben, das von Vielfalt geprägt ist.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Unterkunft: Inn at the Forks&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;3. Tag: Gimli &amp; Lake Winnipeg&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Am dritten Tag verlässt du Winnipeg und fährst auf dem Highway gen Norden. Die Straße führt mitten durch die Prärie. Links und rechts vermitteln einem die grenzenlosen Grasflächen ein neues Gefühl von Weite. Nach etwa einer Stunde erreichst du mit Gimli ein gemütliches Strandörtchen, dessen isländisches Erbe an den Straßenschildern deutlich wird. Ein Höhepunkt: Der über 60 Kilometer lange Sandkieselstrand. Der See selbst lädt zum Surfen, Kajakfahren oder einem Jetski-Ausflug ein – die Ausstattung kann im Ort ausgeliehen werden. Später dann der Check-In ins Lakeview Gimli Resort mit ansprechenden Zimmern und Sonnendeck, das direkt auf Strand und Wasser blickt. &lt;br /&gt;&lt;i&gt;Unterkunft: Lakeview Gimli Resort&lt;br /&gt;- bis Unterkunft ca. 100 Kilometer -&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;4. Tag: Hecla Grindstone Provincial Park&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Weiter geht die Fahrt zum Hecla Grindstone Provincial Park am Lake Winnipeg. Der Park liegt auf einer Insel, über die man auf einer Art Dammstraße durch die „Grassy Narrows“ gelangt. Rechts und links sieht man immer wieder Pelikane, bevor es in den Inselwald geht. Wunderschöne Uferstellen, tolle Sand- und Kies-Strände folgen. Auf dem Weg zu deiner Unterkunft tauchen einige wenige wie Fischersiedlungen anmutenden Häuser und hölzernen Leuchttürme auf. Fast könnte man meinen, am Meer zu sein. Das Resort selbst liegt auf einer Landspitze im vermeintlichen Ozean und gewährt durch die große Panoramafront einen fantastischen Ausblick Richtung See. In der Nähe befindet sich ein Golfplatz sowie verschiedene Wanderpfade, auf denen du die Gegend erkunden kanst. Geheimtipp: der Aussichtsturm, der die umliegenden Inseln und Parks überblickt. &lt;br /&gt;&lt;i&gt;Unterkunft: Lakeview Hecla Resort&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;5. Tag: Fahrt zum Riding Mountain Nationalpark&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Knappe 400 kaum befahrene Kilometer führen dich über die Route 68 und durch „The Narrows“ am Lake Manitoba direkt nach Westen in Richtung Riding Mountain Nationalpark. Die Landschaft ist geprägt von rollenden Hügeln, viel Wald, Wasser und weiten Wiesen. Dein Ziel ist das Elkhorn Resort direkt am Parkeingang. Ein Resorthotel mit Zimmern im Hauptgebäude sowie Cabins und Chalets über das große und teils bewaldete Resortgelände verteilt. Ein großer Reitstall und ein Golfplatz gehören zur Anlage. Im kultigen Pub-Restaurant wird herzhaftes Essen serviert.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Unterkunft: Elkhorn Resort&lt;br /&gt;- bis Unterkunft ca. 360 Kilometer -&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;6. Tag: Riding Mountain Nationalpark&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Ein ganzer Tag im Riding Mountain Nationalpark. Auf dem Mountainbike, im Kanu oder zu Fuß - in dieser Natur unterwegs zu sein ist ein Erlebnis für sich. Warum nicht den Tag damit beginnen, durch die morgendliche Natur zu fahren? Weißwedelhirsche streifen zu dieser Zeit durch den Park, und vielleicht beobachtest du sogar, wie ein Schwarzbär am Wegesrand im Unterholz verschwindet. Sicher begegnet dir die Bisonherde, die im Morgennebel über die farbenprächtige Wiese stapft. Ein Fest für das Auge.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Unterkunft: Elkhorn Resort&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;7. Tag: Rückfahrt nach Winnipeg&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Heute heißt es Abschied nehmen vom beeindruckenden Nationalpark. Fast 300 Kilometer geht es auf dem Yellowhead Highway und dem Highway Number One zurück nach Winnipeg. Eine weitere stimmungsvolle Nacht in der Präriestadt wartet auf dich. &lt;br /&gt;&lt;i&gt;Unterkunft: ALT Hotel Winnipeg&lt;br /&gt;- bis Unterkunft ca. 270 Kilometer -&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;8. Tag: Winnipeg&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Mit der Abgabe deines Mietwagens am nächsten Morgen endet dein Manitoba-Abenteuer.</description>
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                <title>Süd-Manitoba und Churchill 0,00 €</title>
                <link>https://www.kanadafieber.de/Nordamerika-Reiseberichte/Sued-Manitoba-und-Churchill.html</link>
                <pubDate>Mon, 02 Sep 2024 10:58:49 +0200</pubDate>
                <description>&lt;img src=&#039;https://www.kanadafieber.de/out/pictures/generated/product/1/700_490_75/9_lake-winnipeg---hecla-grindstone-pp.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;&lt;strong&gt;Süd-Manitoba und Churchill&lt;br /&gt;
Rainer Schoof (Chefscout) unterwegs in südlichen Manitoba und in Churchill an Manitobas Hudson Bay&lt;br /&gt;
August 2018&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Text: Rainer Schoof&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Von Bisons, Elchen und riesigen Seen&lt;br /&gt;
Roadtrip im Süden Manitobas&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Winnipeg, Manitoba. Viele Wege führen in das Herz Kanadas. Zum Beispiel der Trans-Canada-Highway, die berühmte Nr. 1. Oder der &quot;Canadian&quot;, die legendäre Zugverbindung von Ost nach West. Am schnellsten und günstigsten geht es natürlich mit den Flügen von Air Canada, die die Präriemetropole ja von allen großen kanadischen Airports direkt anbinden. Toronto, Calgary, Vancouver&amp;nbsp;von überall gibt es einen Direktflug nach Winnipeg. Das macht es einfach Manitoba und seine besonderen Erlebnisse in die eigene Kanadareise einzubinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Und so sind wir selbst auf unserer Kanadareise im August frühmorgens hier in Winnipeg gelandet und finden es großartig, den Assiniboine und Red River genau jetzt in den frühen Morgenstunden ganz für uns allein zu haben. &quot;The Forks&quot;, so heißt dieser Ort aufgrund des Zusammenflusses der beiden Flüsse mitten in der Stadt. In der Handelsgeschichte Winnipegs spielte dieser Platz eine wichtige Rolle, da die Flüsse wichtige Transportwege darstellten. Eine Handelsstation, die durch den Bau der Eisenbahn sogar noch an Bedeutung gewann. Und heute ist es so etwas wie der gesellschaftliche Herzschlag Winnipegs. Die alten Warehouses haben sich inzwischen in farbenfrohe Lokalmärkte oder stylische Restaurants und Micro-Breweries verwandelt, Musiker treten auf und am Abend tobt hier das Leben. Aber nicht am frühen Morgen. Jetzt und hier sind wir fast allein. Und das passt vor allem meinem Begleiter Tom Reissmann gut. Der Videograf, der mich auch auf dieser Reise begleitet, kann sich bei herrlichem Wetter mit seiner Kamera austoben, ohne jemanden zu stören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Roadtrip –&amp;nbsp;den südlichen Teil von Manitoba möchten wir näher erkunden. Wir verlassen Winnipeg, das ja von seinen Einwohnern liebevoll &quot;The Peg&quot; genannt wird. Es dauert ein paar Minuten, denn die Stadt ist eine typische Präriestadt. Sie hat Platz. Viel Platz, um sich für die knapp 700.000 Einwohner auszudehnen. Mich beeindruckt immer die ethnische Vielfalt von Winnipeg. Man achte beim Fahren durch die Straßen nur auf die Schilder der Läden, Shops, Bars, Restaurants. Asiatisch, polnisch, arabisch, deutsch, russisch, ukrainisch – die ganze Welt scheint in Winnipeg zuhause zu sein. Und alles so relaxed, vor allem der Verkehr. Es ist kurz nach 10 Uhr und wir rollen auf dem Highway in Richtung Norden. Gerade Prärie-Highways haben für mich ja immer einen ganz besonderen Reiz. Ein Schmankerl für die Psyche, die ganz langsam realisiert, dass die Weite nach vorn, nach hinten, nach rechts und nach links einfach nur grenzenlos ist. Es dauert einen Moment, bis das einsickert. Und es ist immer ein besonderes Gefühl für mich. Eins, in dem ich mich wohl fühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Etwa eine Stunde bis zum ersten Stop – Gimli. Ich war noch nie hier – und bin überrascht. Das ist ja richtig schnuckelig hier! Ein richtig gemütliches Strandörtchen. Irgendwie so gar nicht das, was man von der Prärieprovinz erwartet. Ich bin ja schon so einige Male durch Manitoba gereist, aber so einen Ort habe ich hier wirklich noch nie gefunden. Zunächst einmal ist der Ort eine Siedlung überwiegend isländischer Auswanderer. Man sieht es an den Namensschildern: alles &quot;-son&quot; und &quot;-dottir&quot;. Und die B&amp;Bs heißen &quot;Gesta-Hus&quot;. Aber dann der Sandstrand, bzw. Sandkieselstrand. Er ist über 60 Kilometer lang und bei dem herrlichen Wetter heute komme ich mir fast vor wie an einem Strand in Florida. Surfboards zum Ausleihen, Strandcafés, eine Marina mit Yachten – auch Kajaks und Seadoos kann man ausleihen. Der Wind frischt etwas auf und das Gehirn verdrängt noch schneller die Erinnerung daran, dass der Lake Winnipeg ein See ist. Wellen rollenen an den Strand – ganz ehrlich, das ist doch kein See, das ist ein Meer! Überall gibt es Fish &amp; Chips zu kaufen – natürlich mit dem hier heimischen Pickerel. Das probieren wir natürlich auch – echt lecker! Ja, und ein nettes Hotel gibt es hier in Gimli mit dem Gimli Lakeview Resort auch. Die Zimmer sind ansprechend und vom Sonnendeck des Restaurants aus blickt man direkt auf Strand und Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Für uns geht es dann noch etwa eine Stunde nach Norden. Ich möchte mir unbedingt den Hecla Provincial Park ansehen. Und natürlich das gleichnamige Resort-Hotel. Der Park liegt auf einer Insel, über die man auf einer Art Dammstraße durch die &quot;Grassy Narrows&quot; gelangt. Rechts und links sieht man immer wieder Pelikane, bevor es in den Inselwald geht. Großartig. Ein herrlicher Laubwald mit vielen Birken bzw. Pappeln – und plötzlich hat man das Gefühl, mitten in der Wildnis zu sein. Wunderschöne Uferstellen, tolle Sand- und Kies-Strände. Leicht zugänglich und teilweise sogar mit Picknicktischen und Feuerstellen. Und kein Mensch hier! Schon in Gimli war mir aufgefallen, wie leer es dort war für einen so attraktiven Ort. Gut, es ist Wochenanfang, aber schließlich mitten im August! Aber es scheint die Regel zu sein. Das Torhäuschen am Parkeingang zum Hecla Grindstone Provincial Park ist auch nicht besetzt. Na, das sollte man mal dem ein oder anderen flüstern, der sich über den stetig wachsenden Andrang in den Nationalparks der kanadischen Rockies ärgert! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Auf dem Weg zum Hecla Lakeview Resort gaukeln die wenigen wie Fischersiedlungen anmutenden Häuser und die hölzernen Leuchttürme meinem Hirn weiter vor hier am Meer zu sein. Genau wie das Resort, das sehr schön auf einer Landspitze im vermeintlichen Ozean liegt. In unmittelbarer Nähe ein wunderschöner Golfplatz. Bin ja nun wirklich kein Golfcrack, aber ein so traumhaft am Meer, ähm See, gelegener Platz verleitet halt auch Untalentierte wie mich jetzt und hier mit Wonne die vollen 18 Loch zu spielen. So ein Resort erwartet man gar nicht hier! Schon die Lobby beeindruckt mit ihrer Großzügigkeit und der großen Panorama-Fensterfront in Richtung See. Der Poolbereich haut mich nicht um. Aber dafür die Zimmer. Die sind sehr geschmackvoll eingerichtet. Vor allem die Badezimmer. Restaurant, Terrasse - auch alles sehr schön. Und vor dem Resort starten die Wanderpfade. Zum See, zum alten Leuchtturm, durch den Wald. Am Ende der Insel gibt ein Aussichtsturm einen tollen Blick auf die umliegenden Inseln und Parks frei. Also, hier gibt es noch so viel mehr zu entdecken! Komisch eigentlich, dass sich diese Ecke von Manitoba bislang so erfolgreich vor mir versteckt hat! Ein echter Insidertipp, der gerade einmal zwei Stunden nördlich von Winnipeg so plötzlich und unerwartet echtes Atlantikflair versprüht. Glücklicherweise ohne den gelassenen Charme der Prärie zu verlieren! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;On the road again – knappe 400 völlig verkehrsfreie Kilometer führen uns über die Route 68 und durch &quot;The Narrows&quot; am Lake Manitoba direkt nach Westen in Richtung Riding Mountain Nationalpark. Die Einsamkeit ist wie das Umlegen eines Schalters für mich. Der Puls fährt runter, man wird ruhig, entspannt. Der Tempomat ist schon lange angeschaltet. Man bringt sich in die bequemste Sitzpostion und nippt an dem gerade an der Tanke gekauften Kaffe. Genussmodus. Roadtrip! Und es ist richtig schön hier. Rollende Hügel, viel Wald, Wasser, weite Wiesen. Unser Ziel ist das Elkhorn Resort direkt am Parkeingang. Ein Resorthotel mit Zimmern im Hauptgebäude sowie Cabins und Chalets über das große und teils bewaldete Resortgelände verteilt. Zu letzterem gehört auch ein großer Reitstall und ein Golfplatz. Gefällt mit gut, das Elkhorn – auch, dass es ein kultiges Pub-Restaurant gibt. Comfort-Food – genau das, was wir heute abend brauchen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Der Morgen kommt früher als erwartet. Fünf Uhr, sagt mein Handy – puhh, habe ich mich nicht gerade erst hingelegt? Egal, raus aus den Federn, Turbodusche, in die Klamotten gebeamt und rüber zur Resort-Rezeption. Hier wartet Pat Rousseau bereits auf uns. Mit ihm wollen wir heute morgen auf die Pirsch gehen. Vor allem die Bisonherde im Park wollen wir finden! Pat grinst uns entgegen. Was für ein Typ. Weißgraue Haare, Brille, knorriges Gesicht, Schnurrbart und gekleidet wie ein Manitoban hier oben halt gekleidet sein sollte. Shirt, karriertes Hemd, Steppjacke, Baseballkappe. Selbst die Stimme passt perfekt: tief, verraucht, symphatisch. Pat war jahrelang der für Wald und Wild zuständige Ranger im Riding Mountain Nationalpark. Er kennt den Park wie seine Westentasche. Perfekt für uns, denn nun kann man Pat für Pirschfahrten am Morgen und Abend buchen. Und genau das haben wir am heutigen Morgen getan. &quot;Und morgens ist es auch wirklich am schönsten“, grinst Pat mich weiter an, als er meinen verzweifelt nach Kaffee suchenden Blick bemerkt. Aber die zunächst zu dieser Tageszeit völlig von uns überraschte Rezeptionistin ist echt auf Zack und hat in Windeseile eine große Kanne mit frischem Kaffee und To-Go-Cups besorgt. Perfekt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Pat steigt zu uns in den Wagen und wir fahren los. Es ist schon jetzt eine beeindruckende Morgenstimmung. Überall recken überraschte Weißwedelhirsche ihre Köpfe aus dem halbhohen Gras am Wegesrand, vor uns sehen wir noch gerade einen Schwarzbären im Unterholz verschwinden. &quot;Jetzt links&quot;, sagt Pat und wir verlassen den Asphalt. Es geht hinein in den Wald und schon nach fünf Minuten bin ich froh, dass wir Pat dabei haben. Er kennt hier wirklich jeden Abzweig. Drei Stunden sind wir mit Pat unterwegs und ich genieße jede einzelne davon. Leider haben wir kein Glück mit den Elchen – und das passiert mir wirklich zum allerersten Mal im Riding Mountain Park, der sich ja durch seine große Elchpopulation auszeichnet! Aber die Natur ist nicht planbar und das ist auch gut so. Aber wir finden die Bisons! Auf der Südwiese kommen sie ganz nah an uns heran. Wir können uns kaum sattsehen und verbringen eine ganze Weile bei den mächtigen Tieren in dieser herrlichen Morgenstimmung. Mystisch, wie uns die mächtigen Tiere durch die wallenden Morgennebel über der farbenprächtigen Wiese vor unsere Linse stapfen! Das Geheimnisvolle trägt der gesamte Park zu dieser Stunde wie ein wunderschönes Gewand. Ein Fest für das Auge. Und überall sind wir ganz allein. Immer wieder müssen wir anhalten, um die malerischen Wald- und Seenlandschaften auf uns wirken zu lassen. Und um mit Pat zu plaudern. Über den Park, die Tiere und seine Pirschfahrten, die ihn nun auch nach seiner aktiven Zeit als Ranger weiter mit der Flora und Fauna des Parks verbinden und ihm ermöglichen, sein Wissen und seine Begeisterung für die Natur des Parks an Reisende aus aller Welt weiterzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Hochzufrieden und immer noch ein bisschen verzaubert verlassen wir den Wald und bedanken uns herzlich bei Pat, der sich am Elkhorn Resort wieder von uns verabschiedet. Wir fahren weiter nach Wasagaming, dem einzigen kleinen Ort im Park. Keine Pirschfahrt ist komplett ohne einen Kaffee und ein kleines Gebäckfrühstück in der Whitehouse Bakery. Gefällt mir sehr gut, dieses kleine Wasagaming. Ich war schon lange nicht mehr hier und es hat sich einiges getan. Schmucke Holzhäuschen, nette Lädchen, kleine Boutiquen, einladende Restaurants und überall bunte Deckchairs als Farbkleckse in diesem Ort, der mich ein bisschen an das Jasper von vor 15 Jahren erinnert.&amp;nbsp;Sehenswert ist nach wie vor das Visitor Center von Parks Canada. Das urige Blockhausgebäude mit Mauerelementen ist von innen noch gemütlicher als von außen! Das Feuer im Kamin knistert und bequeme Stühle laden zum Verweilen inmitten der kleinen aber feinen Ausstellung über Flora und Fauna des Parks. Wir erfahren, dass viele Wildnisexkursionen sogar von den Parkmitarbeitern geführt werden. Kostenlos oder für sehr geringe Unkostenbeteiligungen. Toll! Man bekommt richtig Lust, sich in das Outdoorabenteur Riding Mountain Park zu stürzen. Und das tun wir&amp;nbsp;– auf dem Mountainbike, im Kanu und auf Schusters Rappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Von weißen Bären und weißen Walen&lt;br /&gt;
Churchill, Hudson Bay&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Zurück in Winnipeg. Für uns geht es zum Flughafen. Oder besser zum eigenen Hangar der kleinen Fluggesellschaft Calm Air. Sicherheitskontrolle? Wofür? Die Dinge sind einfacher hier, unkomplizierter. Also los. Auf nach Churchill! Der Anflug auf den Flughafen des kleinen Örtchens an der Hudson Bay ist spektakulär. Man sieht, wie der Ortskern im Prinzip eingekeilt ist von der Ozeanbucht im Norden und dem mächtigen Churchill River im Süden und Südwesten. Debbie und Gerald, unsere Driver-Guides von der Lazy Bear Lodge, erwarten uns schon in der kleinen Wellblechhalle des Airports. Mit dem Bus geht es erst einmal zu einer Orientierungsfahrt durch Ort und Umgebung. Finde ich spannend, denn Churchill ist erstaunlicherweise ein richtiger kleiner Ort. Nicht wirklich vergleichbar mit anderen, durch First Nations geprägte Orte im Norden Kanadas. Die Infrastruktur ist vergleichsweise besser, viel besser. Es gibt eine ansehnliche Schule, ein großes Gemeindezentrum, in dem es u.a. sogar ein Hallenbad und eine Eishalle zum Hockeyspielen geben soll. Ein Krankenhaus, mehrere Hotels und Bars, einen Supermarkt, ein Post Office, in dem man sich kostenlos einen Polarbärenstempel in seinen Reisepass stempeln lassen kann und nebenan einen Liquor Store. Nein, Churchill ist keine &quot;Dry Community&quot;, freue ich mich. Dann darf&#039;s auch mal ein Weinchen oder Bierchen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Ahhhh – endlich Arktis! Die Hudson Bay zieht mich magisch an. Einer der wenigen weißen Flecken auf meiner persönlichen Kanada-Reisekarte. Bis heute! Subarktisch – so, muss man die Gegend um Churchill wohl eigentlich nennen. Zwar ist man in der Tundra, der vegetationsbezogenen Grenzdefinition der Arktis, doch die sogenannte Juli-10-Grad-Isotherme, also die imaginäre Linie, in der die Temperatur auch im Juli im Mehrjahresmittel 10 Grad nicht übersteigt, liegt noch ein Stück weiter nördlich. Und diese Linie wird gemeinhin als südlicher Beginn der Arktis angesehen. 15 Grad sind es heute, an dem Tag, an dem ich zum ersten Mal einen Fuß in die Tundra der Hudson Bay setze. Also, Subarktis. Meinetwegen….&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;In unserem Bus verlassen wir Churchill und fahren über eine holprige Schotterstraße hinaus zum Cape Merry, zur Mündung des Churchill River in die Hudson Bay. Ein spektakulärer Ort. 1749 wurde hier von den Briten ein Kanonen- und Schwarzpulver-Stützpunkt errichtet zum Schutz des Prince of Whales Forts, einer mächtigen Steinkonstruktion auf der gegenüberliegenden Flussseite. Genauer gesagt ist diese Stützpunkt im Jahr 1749 an seine jetzigen Stelle &quot;umgezogen&quot; worden, nachdem man bemerkt hatte, dass der einige Jahre zuvor und einige Meter weiter nördlich erbaute ursprüngliche Stützpunkt strategisch ungünstig war. Zu leicht hätten die Kanonen erobert und zum feindlichen Angriff auf das Fort genutzt werden können. Tja, solche Fehler passieren, damals wie heute. Für den Umbau des ursprünglich im Jahr 1717 erbauten Holz-Forts hat man übrigens fast 40 Jahre benötigt – von 1731-1771. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Die Mündung des mächtigen Churchill River in die Bucht, die felsige Tundralandschaft, die endlose Weite in alle Richtungen. Das Wetter kann sich nicht entscheiden, ob die Sonne scheinen soll oder ob es gleich einen ordentlichen Guss geben soll. Das daraus resultierende Zwielicht sorgt für eine ganz besondere Atmosphäre – es verleiht der ganzen Szenerie ein regelrecht mystisches Flair. Das hat was! Aber so richtig aus dem Häuschen bin ich, als ich begreife, dass die weißen Schaumkronen der Wellenkämme, die ich auf dem Churchill River sehe, keine Wellenkämme sind, sondern Belugas! Das gibt es doch gar nicht! So viele! Das Auge muss sie nicht suchen. Man muss nur auf eine Stelle gucken und binnen Sekunden tauchen dort einige Weißwale auf und wieder ab. Hammer! Es geht ein spürbarer Wind und in der Bucht treiben tatsächlich Wellen über die Oberfläche. Auch hier erkenne ich nun einige Wale, aber scheinbar hält sich eine große Zahl der Belugas – vielleicht wegen des Windes und des Wellengangs in der Bucht – im windgeschützteren Fluss auf. Na, das fängt doch super an, oder?&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Weiter geht es im Bus entlang an der wunderschönen Küstenlinie. Die Wege sind hier außerhalb des Ortskerns von Churchill alle nur aufgeschottert. Alles andere würde angesichts der zu erwartenden Frostschäden wohl keinen wirtschaftlichen Sinn machen. Durch eine bizarre Felslandschaft geht es in die Einsamkeit, bis da plötzlich ein abgestürztes Flugzeug in den Felsen herumliegt. Eine Curtiss C46, das Frachtflugzeug mit dem Spitznamen &quot;Miss Piggy&quot;. Völlig überladen schaffte dieser Flieger 1979 beim Anflug die letzten paar hundert Meter zur Rollbahn nicht mehr. Alle Insassen überlebten und das Flugzeug ist nun eine Art Sehenswürdigkeit von Churchill, die inzwischen sogar mit einem Künstlergraffiti versehen wurde. Man kann um, auf und in dem Flugzeug herumlaufen – unter Sicherheitsgesichtspunkten in meinen Augen durchaus bedenklich. Aber es ist halt der Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Next Stop „Polar Bear Holding Facility&quot; – besser bekannt als „Polarbärengefängnis“. Bären, die den Menschen von Churchill gefährlich nahe gekommen sind, werden in Bärenfallen gefangen und hierhergebracht, um sie über 2-4 Wochen auszuhungern. „Hier keine Nahrung“ soll die Botschaft sein. Angeblich hatte das Programm in den Anfangsjahren, als die gefangenen Bären hier noch gefüttert wurden, weitaus weniger Erfolg. „Nachdem Sie mit dem Füttern angefangen hatten“, erklärt und Guide Gerald scherzhaft, „hatten sie im nächsten Jahr hier vor dem Gefängnis eine Polarbären-Warteschlange!“. Hmm, ich weiß nicht, bin solchen Einrichtungen gegenüber immer etwas skeptisch. Ich verstehe aber, dass die Menschen, wenn sie nun einmal hier sind, vor den Bären geschützt werden müssen. Und natürlich lache ich mit Gerald mit. Der langhaarige und teils ergraute Guide gehört der ethnischen Gruppe der Métis an, Nachfahren der frühen Pelzhändler und indianischer Frauen. Ich bin kein Freund des Wortes „authentisch“, aber bei Gerald würde ich eine Ausnahme machen. Als ich dann noch erfahre, dass dies hier nur eine Nebenbeschäftigung im Sommer für ihn ist und dass er eigentlich einen großen Kennel mit Schlittenhunden hat, passt wirklich alles wie die Faust auf’s Auge. Sein „Sidekick“ (O-Ton Gerald) Debbie ist das krasse Gegenteil. Ein zartes Persönchen, die so gar nicht in den rauhen Norden zu passen scheint und bei der das geschulterte Gewehr ganz und gar nicht so selbstverständlich wie bei Gerald wirken will. Aber Debbie scheint zu lieben, was sie tut. Und sie hat Ahnung von der Flora und Fauna der Subarktis – das merkt man. Bei jedem Stop auf unserer Orientierungstour steht sie uns für jegliche Fragen zur Verfügung und sichert zusammen mit Gerald vor und während unseres Aufenthalts dezent das Gelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Ankunft an der Lazy Bear Lodge. Schön, gemütlich. Einzigartig für eine Unterkunft im hohen Norden. Schon im Eingangs- und Rezeptionsraum hat man den Eindruck in einer urgemütlichen, kanadischen Berglodge zu sein. Nach links schließt sich die Lounge an, wo man sich typischerweise kurz vor Exkursionsbeginn sammelt. Und die Lounge sieht aus, wie sie halt aussehen muss: Gemütliche Sofas, warmes Licht vor heimeligem Holzambiente. Im Ofen knistert das Feuer und auf einer rustikalen Anrichte kann man sich einen leckeren Kaffee zapfen. Ich nicke innerlich. Super – das passt richtig gut. Mir gefällt auch, dass dieser Raum nicht zu groß ist und versucht den Eindruck eines Lodge-Resorts zu vermitteln. Das würde nicht passen. An die Lounge schließt sich der zweigeschossige Trakt mit den Gästezimmern an. Wenn man durch den Flur geht und sich umschaut - bei mir ist es im ersten Stock – dann würde man wohl überall sonst denken: „OK – Motel-Unit – einfacher geht’s kaum.“ Langgezogener Gang, rechts und links die Zimmertüren. Aber auch hier sind die Wände und Decken mit rauhgesägten Holzbrettern überlappend verkleidet. Die Nummernschilder an den Zimmertüren sind Baumscheiben. In dem warmen Ambiente, das so viel rustikales Holz einfach schafft, reicht dann ein schlichtes braunes Ledersofa in der Mitte des Ganges, um auch einen simplen Hotelflur richtig toll wirken zu lassen. Gemütlich, richtig gemütlich! Und natürlich freut man sich, dass sich genau dieser Stil auch in den Zimmern konsequent fortsetzt – bis hin zu dem aus einem Baumstamm geschnittenen Nachttisch am Bett. Lediglich in den Badezimmern hätte man eben diesen Stil noch konsequenter verfolgen können. Aber auch mir ist genau in diesem Bereich die Funktionalität und Sauberkeit am wichtigsten und ich verstehe, dass sich diese Wanne-Dusche-Wandkombinationen aus einem Kunststoffguss sicherlich am besten sauberhalten und pflegen lassen.&amp;nbsp;Insgesamt spiegeln die Zimmer wider, wie es in dieser Lodge gelungen ist, den eigentlichen Widerspruch zwischen dem kargen Flair, der Einfachheit des Nordens und der Gemütlichkeit einer modernen Rundholzstamm-Lodge aufzuheben. Denn mein Zimmer ist gemütlich. Richtig gemütlich. Und trotzdem ist es karg und einfach – und damit ja eigentlich auch genau das, was ich im Norden erwarte und haben will. Denn ohne dieses nordisch-rustikale wäre es doch irgendwie auch nicht richtig, oder? Eine Unterkunft im unwegsamen Norden muss schlicht sein. Das ist einfach so. Aber wenn man das dann mit einem blitzblanken und vor allem eigenen Badezimmer, einem warmen Holz-Ambiente und einer Keurig-Kaffeemaschine verbinden kann – welcher Nordland-Purist würde denn da nein sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Nein sagen wird man auch kaum zum „Lazy Bear Café“. Auf dem Namensschild lese ich „Where hungry bears find good food!“ Genau das kann ich nur bestätigen. Das Frühstück wird als Buffet gereicht und es gibt eigentlich alles, was man braucht. Vom Rührei mit Speck bis hin zu frischen Früchten, Quark und Müsli. Und an insgesamt fünf Abenden habe ich hier keine schlechte Mahlzeit serviert bekommen. Im Gegenteil, alles war ausgezeichnet! Natürlich isst das Auge auch mit und das herrlich gemütliche Ambiente der handgeschnitzten Möbel rund um den beeindruckenden offenen Steinkamin sind dem kulinarischen Erlebnis absolut zuträglich. Man fühlt sich wohl, gerade wenn das subarktische Wetter draußen mal nicht so gut ist und der kalte Wind über die Tundra fegt. Apropos Tundra: An den urgemütlichen Dining Room schließt sich ein weiterer, kleiner Raum mit großen Fenstern an. Hier kann man sich an den gleichen schönen Holzmöbeln zum Essen nierderlassen, hat zwar nicht mehr den direkten Einfluss des gemütlichen Kaminraumes, kann dafür aber während der Mahlzeit den Blick in die Weite der Tundra schweifen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Als richtige Exkursionsbasis ist die Lazy Bear Lodge natürlich auch der Organisator und Manager unserer Exkursionen. Der Informationspool, in dem die wechselnden Wind- und Wettervorhersagen, die Infos der Guides draußen und die Einschätzung der Bootsführer zusammenfließen. Alle Mitarbeiter draußen sind per Funk mit der Lodge-Rezeption verbunden – und der Funkverkehr ist rege. Hier erfahren wir, ob unsere jeweilig geplante Exkursion starten kann oder ob sie verschoben wird oder gar ausfallen muss. Und geplante Exkursionen gibt es so einige rund um die Lazy Bear Lodge. Ganz grob kann man sie wohl in Exkursionen zu Land und zu Wasser einteilen. Zu sehen gibt es immer viel, aber die Stars dieser Natur- und Wildlife-Show sind natürlich die weißen Wale und die großen weißen Bären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Die „Wassertrips“ stellen die Belugas in den Mittelpunkt. Beim Whalewatching im Zodiac verbunden mit der Fahrt hinüber zur anderen Seite des Churchill River, um das alte Fort Wales zu besichtigen. Oder im Kajak in den leichten Wellen der Bucht, wenn die weißen Wale einen regelrecht begleiten. Beeidnruckend auch die lange Exkursion in der Hochseeyacht entlang der Küste der Bucht. Wally Daudrich, Inhaber der Lazy Bear Lodge, ist der stolze Captain dieses Bootes. Es ist das einzige seiner Art in Churchill und garantiert den Gästen der Lodge gerade in den Sommermonaten ein besonderes Plus an Erlebnis. Denn bei gutem Wetter geht es bis hinauf zur Mündung des Seal River. Wir sehen unglaublich viele Belugas! Vor allem die Muttertiere, die mit ihren eher gräulich gefärbten Kälbern immer wieder so synchron in den Wellen auf- und abtauchen, dass man meinen könnte sie wären miteinander verwachsen. Auch hier scheint man die Neugierde der Tiere und den scheinbaren Willen zur Interaktion förmlich zu spüren. Das ist etwas ganz neues für mich. Das ist anders als beispielsweise bei den Orcas, bei denen mit etwas Glück auch Aktivität aber letztlich kaum Interesse an den menschlichen Besuchern zu beobachten ist. Es berührt mich irgendwie, wie sehr man von diesen weißen Walen wahrgenommen wird. Und es ist toll, dass unser Boot mit einem Unterwassermikrofon ausgestattet ist und wir live diesem voluminösen Mischmasch aus Pfeif- und Klicktönen lauschen können. Quantität und Qualität der Kommunikation passt einfach zu diesen Walen. Die „Kanarienvögel der Meere“ werden sie ja auch genannt. Jetzt weiß ich wieso!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Dann aber auf zu den Polarbären. Auf zur Exkursion in die Küstentundra an Bord eines dieser mit Riesenreifen versehenen Spezialfahrzeuge. „Arctic Crawler“ nennt die Lazy Bear Lodge ihre eigenen Fahrzeuge dieser Art. Mit dem Bus geht es zunächst hinaus aus Churchill, zur sogenannten „Launch-Station“. Eine Art Rampe, an der die großen Fahrzeuge rückwärts andocken und über die man mittels Treppe und Steg einfach in die ja so dramatisch höhergelegten Fahrzeuge gelangt. Und dann geht&#039;s los, gefühlt tatsächlich im &quot;Kriechtempo&quot; – der Name &quot;Crawler&quot; passt also perfekt. Und jeder SUV-Fahrer mit echtem Geländemodus kennt dieses Fahren. Jede Unebenheit im Gelände wird von den stark profilierten und stoßgedämpften Reifen genommen, jeder Schlag geschluckt oder zumindest stark abgefedert. Und die langsame Fahrt durch die Tundra ist beeindruckend, die Küstenlinie einfach ein Traum. Guide Gerald sitzt auch beim Arctic Crawler hinter dem Steuer. Auf die Frage, ob er hierfür einen besonderen Führerschein machen musste, schmunzelt er: „Hmm, nein, ich hab’s halt einfach gelernt.“ Tja, so einfach ist hier im Norden! Und Gerald bringt uns mit seinem Crawler tief hinein in die Tundra, während Guide Deb uns mit allerhand biologischem und geographischem Wissen über das, was wir draußen sehen versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Das Highlight ist für mich, als Gerald den Motor abstellt, Deb die Klapptreppe am Heck hinablässt und wir alle mitten in der Tundra aussteigen dürfen! Ein bisschen dauert es allerdings, bis Deb das entscheidende „Go!“ signalisiert. Vorher macht sich Gerald mit seinem Gewehr auf den Weg, klettert in die Felsen und sichert einen etwa 150 Meter großen Radius rund um unseren Crawler. Er selbst bleibt auf dem höchsten Felsen stehen und lässt den Blick permanent im Rund schweifen. Nein, hier beim Spaziergang durch die Tundra wollen wir wirklich nicht von einem Polarbären überrascht werden – so gern wir ihn auch gleich bei der Weiterfahrt sehen würden! Aber es ist schon ein komisches und zugleich bewegendes Gefühl, hier nun so völlig ohne Gräben und Zäune eigene Schritte im Reich des großen Polarbären tun zu können. Und dann entdecken wir auch prompt ein untrügliches Zeichen, dass der große weiße Bär in der Nähe ist: frische Polarbärenlosung. Ähnlich wie beim Grizzly: voller Beeren. Klar, die Blaubeeren sind gerade reif und stehen bei den Polarbären ganz oben auf dem Speiseplan. Gefolgt von Karibu – die Überreste eines Kadavers haben wir schon auf der Hinfahrt erspäht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Einen Augenblick verweilen wir noch an diesem schönen Ort fast direkt an der Küste. Die Sonne kommt heraus und wir genießen das leckere Sandwich, das bereits in der Lodge für uns zubereitet wurde. Die Sonnenstrahlen haben noch Kraft. Man muss nur etwas aus dem Wind heraus, dann kann man sogar die Jacke ausziehen. Auf dem Weg zurück lasse ich noch einmal das Küstenpanorama auf mich wirken – hinten im &quot;Cabrio-Stehbereich&quot; des Arctic Crawler. Es ist einfach wunderschön. Und dann diese Einsamkeit, denn man weiß ja, dass hier weit und breit nichts ist. Dass man so etwas schönes im Prinzip für sich ganz allein haben kann! Und groß dann die Aufregung auf der Rückfahrt, als Gerald plötzlich einen der weißen Riesen in den Felsen am Wegesrand erspäht. Eine Mutter mit Jungtier. Unsere ersten Polarbären aus der Nähe, sprich ohne ein Fernglas zu brauchen. Großartig!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Zurück an der Lodge erfahren wir, dass unsere Bootstour am Nachmittag aufgrund des Wellengangs auf den nächsten Morgen verschoben wurde. Gut, ein Nachmittag in der Lodge? Nein. Tom und ich sind uns einig. Es ist noch viel zu schön draußen. Ja, es windet ganz gut auf, aber die Sonne scheint noch zwischen den Wolken durch und taucht alles in ein unheimlich stimmungsvolles Licht. Kurzerhand frage ich an der Lodge-Rezeption nach, ob es in Churchill nicht einen Taxi-Service gibt. Ich erwarte eigentlich ein schallendes Lachen als Antwort, aber der junge Mitarbeiter lächelt mich nur an – und nickt! Ja, gibt es und die Taxifahrer wären auch darauf vorbereitet, Rundfahrten rund um Churchill anzubieten und durchzuführen. Na, super! Her mit dem Taxi! Ob es in 10 Minuten passen würde? Natürlich! Schnell springen wir hoch auf die Zimmer, um uns die Kameras wieder zu schnappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Und dann passiert, was ja so oft geschieht, wenn man spontan umdisponieren muss: Die vermeintliche Notlösung entwickelt sich zum Highlight! Absolut pünktlich fährt Leonore vor. Sie ist über 70 und ihr gehört das Taxiunternehmen. Ihr roter SUV ist sicher nicht das letzte Modell, aber scheint fahrtüchtig. Und Leonore ist ein echtes Churchill-Original! &quot;Yessir, born and raised in Churchill, Manitoba&quot;, beantwortet sie nicht ohne Stolz meine Frage. Und los geht die Fahrt – ein bisschen durch den Ort, denn Leonore kann noch so viel erzählen. Wie sich hier jeder hilft und wo sich vor ein paar Tagen noch ein Polarbär mitten im Dorf gesonnt hat. Und dann fahren wir hinaus in die Tundra, denn das ist es ja, was wir wollen. Und Leonore scheint auch Lust drauf zu haben. Über die Schotterpisten geht es hinaus ins Land. Leonore zeigt uns, wie die Leute leben, die entschieden haben außerhalb von Churchill zu leben. Und erzählt uns, wo zuletzt ein Polarbär oder Grizzly eingebrochen hat, wie ein kleines Schweinezucht-Experiment von den Polarbären beendet wurde und dass es keinen Sinn macht, im Winter auf der Veranda Vögel zu füttern, da irgendwann neben den gefiederten Freunden auch die mit den vier weißen Tatzen auftauchen. Tom und ich hängen an Leonores Lippen. Eine Geschichte folgt der nächsten. Unheimlich unterhaltsam, während man den Blick in diese herrlich einsame, endlos weite und jetzt im Subarktis-Sommer durchaus farbenfrohe Tundralandschaft schweifen lassen kann. Leonore zeigt uns die weit außerhalb vom Ort gelegene Marina, wo Wasserflugzeuge parken und es sogar einen recht neuen und frei zugänglichen Aussichtsturm gibt, der uns einen tollen Blick über die weite Marschlandschaft des Churchill River genießen lässt. Die Tundra im Sommer ist wirklich ein Erlebnis!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Wir haben Leonore für eine Stunde gebucht, aber schon nach einer guten halben Stunde fragen wir, ob wir um eine weitere Stunde verlängern können. „No problem at all“, lächelt Leonore. Super. Und nebenbei bemerkt, diese Exkursion außer der Reihe ist absolut erschwinglich: 60 Dollar verlangt Leonore pro Stunde – dafür bekomme ich bei mir zuhause im Münsterland nicht einmal für eine halbe Stunde ein Taxi, geschweige denn eine geführte Tour durch Ort und Landschaft! Dieses Erlebnis hier entwickelt sich zum echten Geheimtipp. Wir beschließen noch einmal zum Cape Merry zu fahren, zur Mündung des Churchill River in die Hudson Bay. Entlang der wunderschönen Küstenlinie, die uns bereits am ersten Tag so in ihren Bann gezogen hat. Was soll ich sagen, es wird ein Traum. Wir sind ganz allein an dieser herrlichen Strand- und Felsenküste und Leonore kennt natürlich viele durchaus unwegsame Abzweige, die uns direkt ans Wasser bringen. Na, klar, der Taxi-SUV ist ein älteres Modell und hat eh schon ‘ne Menge „Tundra-Macken“ – da ist man nicht mehr so pingelig. Super für uns. Wir genießen die Panoramen und die einmalige Stimmung aus dem Zusammenspiel von Sonne, Wolken und dem stärker werdenden Wind, der die Wellen mit Schaumkronen gegen die Küste treibt. Wie das i-Tüpfelchen im Gesamtbild, das Finish eines Gemäldes. Traumhaft. Als wir am Cape Merry ankommen, wird die Stimmung durch die sinkende Sonne noch intensiver. Es ist einfach nur wunderschön. Man möchte sich am liebsten auf die Felsen setzen und einfach nur stundenlang verweilen und genießen. Machen wir auch. Aber nicht stundenlang, denn Leonore wartet im Auto. Im Sommer fröstele sie immer so leicht, sagt sie. Die typische, lokalironische Befindlichkeit der Menschen, die hier an der Hudson Bay im Winter monatelang bei Temperaturen von minus 30 Grad und kälter leben. Ein letzter Blick auf den Churchill River und Tom und ich stellen fest, dass tatsächlich deutlich weniger Belugas im Wasser zu sehen sind als am Vortag. Umso mehr sind wir uns sicher, dass wir nun das Allerbeste aus diesem Nachmittag gemacht haben. Was für ein Erlebnis. Was für eine tolle Landschaft. Und was für spannende und humorvolle Geschichten! Ich habe das Gefühl, Churchill nun richtig gut zu kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Ein Highlight wartet noch auf uns – auch eine Exkursion außer der Reihe: Der Helikopterflug über die Küstenlinie der Hudson Bay – natürlich auf der Suche nach Polarbären! Der Flug ist nicht im vorgeplanten Exkursionsprogramm der Lazy Bear Lodge enthalten, aber die Lodge bietet ihn in Kooperation mit einer Firma am Airport an und organisiert die Logistik, von der Terminierung und Eingliederung ins Tagesprogramm bis hin zu den Transporten zum und vom Helikopter am Airport. Gut, wir haben tatsächlich ein wenig Bedenken, da es immer noch sehr kräftig aufwindet, vorsichtig ausgedrückt. Und große, dunkle Wolken schieben sich in beeindruckender Geschwindigkeit über den Himmel. „Ha“, sagt Pilot Jamie und winkt mit der Hand ab. „I fly in much worse stuff than this!“ Also gut, hinein in den knallroten Heli, kurzes Sicherheits-Briefing und wir heben ab. Steil nach oben. Und dann nach Osten zum Kap! Schon wenige Flugmeter später bin ich in einer anderen Welt. Es sieht einfach nur grandios aus von hier oben und es erstaunt mich, wie wenig man im Heli von dem starken Wind mitbekommt – eigentlich gar nichts. Und die Lichtstimmung der über uns dahinfliegenden Wolken über der wunderschönen Küstenlinie ist atemberaubend, hat echtes Gänsehautpotenzial. Ich liebe es ja, diese Perspektive einzunehmen. Die Dinge von oben zu sehen. Mal abgesehen von aller Schönheit, Großartigeit und dem Erlebnis des Helikopterflugs an sich finde ich immer, dass man das Land besser versteht. Man sieht und realisiert wie einsam es wirklich ist, wie schön und wie abwechslungsreich. Man versteht, dass es wirklich nur der Ort Churchill ist zusammen mit den wenigen Behausungen außerhalb, dem Flughafen und der Forschungsstation vor dem knapp 50 Kilometer südwestlich von Churchill beginnenden Wakusp Nationalpark. Das ist alles – sonst ist hier nichts. Nur die faszinieerende Wildnis der endlosen Tundra. „Wakusp“ ist übrigens das Cree-Wort für „weißer Bär“ und mit dem wilden Cape Churchill beherbergt der Park eine Region, die wohl weltweit als der beste Ort für Polarbärensichtungen bezeichnet werden kann. Allerdings ist der Zugang zum Park streng limitiert, um ihn zu schützen. Im Prinzip kommt man nur mit dem Helikopter hinein, so wie wir, oder mit den Tundra Buggies von Frontiers North, als weiterer Expeditionsveranstalter in Churchill – natürlich auch ein wichtiger Partner von SK Touristik. Gerade fliegen wir über die kleine Landzunge mit dem Namen „Polar Bear Point, die ich zum ersten Mal von oben sehe, die mir aber trotzdem bekannt ist: Hier wird im Spätherbst die „Tundra Buggy Lodge“ hingezogen und stationiert. Diese einzigartige Zusammenkettung von zu Restaurant-, Lounge-, Beobachtungs- und Schlafeinheiten umgebauten Tundra Buggies gibt in dieser Zeit einigen wenigen Menschen die Möglichkeit, unter professioneller Führung einige Tage im Park und direkt bei den Polarbären zu leben - Tag und Nacht. Ist sehr bliebt bei Fotografen und steht definitiv auch noch auf meiner Liste!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Polar Bear Point – Nomen est Omen: Schlagartig geht es los mit der großen Polarbärenshow! Ich weiß gar nicht, wie viele Bären wir sehen. Waren es 10 oder 12 – oder mehr? Egal, es ist ein unglaubliches Spektakel! Klar, es ist immer ein Erlebnis einen Bären zu sehen. Aber plötzlich einen riesigen, schneeweißen Bären vor sich zu haben – ganz ehrlich, da kommt kein Grizzly mit – und ich weiß, wovon ich rede! Ich bin sprachlos und versuche, mir möglichst schnell Pilot Jamies Geschick anzueignen, die weißen Riesen zu erspähen. Klappt schon nach kurzer Zeit ganz gut. Aber es bleibt ein „Hit and Miss“. Zu viele Felsen und Steine sind so hell, dass man zunächst schwören könnte, es wäre ein Polarbär. „Those are rock bears“, erklärt uns Jamie über unsere Kopfhörer und grinst. Aber wir sehen sie, die weißen Bären. Viele halten sich am Strand in direkter Wassernähe auf. Klar, vom Wasser kommt die Nahrung. Idealerweise in Form eines Meeressäugers wie einem Seehund oder einem Beluga. Die springen natürlich nicht freiwillig an den Strand und richtig jagen können die Bären die Seehunde noch nicht – dafür brauchen sie das Eis. Aber immer wieder wird ein Kadaver angeschwemmt. Vielleicht von Orcas erlegt, vielleicht einfach so gestorben. Und dann geht für die Bären das schnelle Fressen wieder los – ein Snack zwischendurch. Tatsächlich sehen wir Bären am Strand patroullieren und erspähen dann sogar zwei Bären an einem Walkadaver. Einer frisst, der andere – ich meine der größere – hat das scheinbar für den Moment schon hinter sich und hat sich ein Stück abseits der Futterquelle niedergelegt. Die meisten Bären, die wir sehen, ruhen an der Küste. Auch Muttertiere mit ihren Jungen. Die müssen natürlich besonders vorsichtig sein. Es ist im Prinzip eine Zwickmühle für sie. Auf der einen Seite müssen sie hierher ans Wasser kommen in der Hoffnung für sich und ihr Junges Nahrung zu finden. Auf der anderen Seite müssen sie gerade hier besonders aufpassen und den großen männlichen Bären aus dem Weg gehen, die sich sonst auch gern mal am Nachwuchs vergreifen. Die Bärensichtungen begeistern mich, machen mir klar, wie viele Bären hier eigentlich leben! Natürlich gibt es für die Helikopterpiloten strenge Vorschriften. Ein Mindestabstand zu den Bären muss auch nach oben hin gewahrt bleiben, um sie nicht zu stören oder sie zu Reaktionen zu verleiten, die sie sonst nicht zeigen würden. Klar, bin der erste, der dafür volles Verständnis hat. Und für brauchbare Aufnahmen reicht’s allemal!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Einzigartig, diese schneeweißen Tiere vor dem Hintergrund einer absolut nicht winterlichen Kulisse zu sehen. Wasser, Kiesflächen, Tundragras in allen Farben, Sträucher, kleine Bäume und Felsen – fast wie ein überdimensionales Zoogehege. Aber auch nur fast. Und auch nur, wenn man den Blick auf eine bestimmte Stelle fokussiert und einfriert. Und ihn nicht schweifen lässt, um dem Gehirn über das Auge die unendliche Weite der Tundra zu zeigen. Nein, das hier ist kein Zoogehege. Das ist die Tundra an der riesigen Hudson Bay, das ist die einsame Subarktis, deren scheinbare Endlosigkeit das Gehirn eigentlich nicht begreifen kann. Eine menschenleere Weite, die – anders als ein Zoogehege – durch nichts begrenzt scheint. Es geht einfach immer weiter mit mehr Wildnis, mehr Küste und immer mehr Polarbären! Ob wir noch einen kurzen Blick auf den Churchill River, Cape Merry und das Fort Prince of Wales werfen können, fragen wir unseren Piloten. „Na, klar“ zwinkert uns Jamie über seine Sonnenbrille hinweg zu. Als Helikopterpilot muss er natürlich die Zeit im Auge behalten, da jede Flugminute echtes Geld kostet. Aber letztlich sind wir ja im Norden – und auch hier oben im Helikopter „on Northern time“. Da soll’s doch wohl auf ein paar Minuten mehr nicht ankommen, gibt uns Jamie zu verstehen. Wir finden’s super! Das Wetter ist besser geworden, die Felsküste auf dem Weg zur Mündung des Churchill River ist mit der vom Wind angepeitschten Brandung ein Traum. Ja, und das Fort wirkt von oben natürlich auch noch einmal ganz anders. Es ist ja eine Rekonstruktion aus den 1930er-Jahren, aber komplett originalgetreu und genau am ursprünglichen Ort erbaut. Was für eine beeindruckende Anlage für eine hier im Nirgendwo des unwirtlichen Nordens vor 300 Jahren errichtete Besiedlungsfestung. Und das Sahnehäubchen kommt zum Schluss: Im Bereich der Flussmündung tummeln sich in der Bucht hunderte (mindestens!) Belugas. Ein unfassbares Bild von hier oben! Auch hier ist es die Höhe, die Perspektive, die einen, wenn auch nur ansatzweise, begreifen lässt, was es eigentlich heißt, dass genau jetzt im kurzen Sommer so viele Wale in der Bucht sind. Einfach nur toll! Von diesen Bildern und Eindrücken werde ich lange zehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Der letzte Morgen in Churchill – nur noch wenige Stunden, bis unser Flug zurück nach Winnipeg abhebt. Der Bus bringt uns zurück zum Airport. Bye, bye, Churchill. Aber halt! Was ist das da Großes, Weißes am Wegesrand auf dem grünen Tundragrund? Natürlich, ein Polarbär! Und so nah! Mitten an der Schotterstraße – gerade außerhalb des Ortes! Was für eine Ironie, dass ich dem weißen Riesen der Arktis ausgerechnet auf dem Weg zurück zum Airport am allernächsten komme. Aber so ist er, der Norden. Er haut Dich um, wenn Du es am wenigsten erwartest! Und gut, dass hier im Norden alle so relaxed sind – auch unser Fahrer. Denn natürlich müssen wir einen langen, köstlichen Augenblick bei diesem majestätischen Tier verweilen und es auf alle erdenklichen Weisen fotografieren! Und zum Posieren legt der imposante Polarbär sich mächtig ins Zeug und macht – nichts! Oder fast nichts, bzw. er macht das, was fast alle Polarbären gemacht haben, die wir hier gesehen haben. Er ruht, liegt ausgestreckt da. Das Öffnen der Augen, das Heben des Kopfes – all das wird zum Highlight beim Foto-Shooting. Ein halbes Aufrichten – Hammer! –und dann der Wechsel der Liegeposition. Was für eine Action! Die Situation schreit nach Ironie, aber ich will sie nicht missverstanden wissen. Ich bin wirklich hellauf begeistert, so einen mächtigen Polarbären einmal so unglaublich nah vor mir zu sehen. Was für ein magischer Moment. Auge in Auge mit dem mächtigsten Raubtier des Nordens – also, wenn der Bär dann mal die Augen geöffnet hat. Aber es ist ein ganz besonderer Augenblick für mich. Ein Polarbär zum Abschied auf dem Weg zum Airport – wie zu meinem Geleit. Wie einzigartig! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description>
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                <title>Lazy Bear Lodge Winter Ab0,00 €</title>
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                <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 14:25:58 +0200</pubDate>
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                <pubDate>Wed, 11 Jun 2025 12:45:21 +0200</pubDate>
                <description>&lt;img src=&#039;https://www.kanadafieber.de/out/pictures/generated/product/1/700_490_75/pb_2.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;&lt;b&gt;Die große Ost-West-Zugpassage&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die schönste Art, nach Alberta zu reisen: Mit dem &quot;Canadian&quot; von Toronto nach Edmonton oder Jasper. Drei Nächte in der privaten Schlafkabine (1 Nacht bei Abfahrt in Vancouver), tolles Essen und herrliche Ausblicke. Einmal Kanada durchqueren. Die vorbeigleitenden Wildnislandschaften berauschen rund um die Uhr. Mein Tipp: Legt man die Zugfahrt an den Reiseanfang, ist &quot;The Train&quot; der entspannte Kanada-Einstieg par Excellence! Echte Medizin gegen den Jet-Lag. Und so viele Möglichkeiten: Ab Edmonton mit dem Camper oder PKW in die Wildnis? Oder weiter nach Jasper und per Panorama-Shuttle durch die Rockies nach Banff und/oder Calgary? Schon vorher vielleicht ein Stopp in Winnipeg oder Saskatoon? Einer ist ja kostenfrei – hier lohnen intensive Beratung und Planung! [Rainer]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der legendäre &quot;Canadian&quot; durchquert das zweitgrößte Land der Erde von Ost nach West. 4.000 Kilometer auf der fast viertägigen Reise zwischen Toronto und Vancouver. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben der Economy Class bietet der &quot;Canadian&quot; auch Liege- und Schlafabteile, die &quot;Sleeper Touring Class&quot;. In dieser Klasse sind alle Mahlzeiten an Bord im Preis enthalten. Exklusiv steht hier der &quot;Park Car&quot; mit Bar, Lounge und gläsernem Aussichtswagen offen. Jeder Wagen bietet Waschräume, Toiletten und Duschen. Passagiere dieser Klasse können ohne Aufpreis einen mehrtägigen Stopp an einer Station deiner Wahl einlegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;SECTION:&lt;/b&gt; Das Liegeabteil dient tagsüber als breite Sitzbank. Du hast die Wahl zwischen einer oberen (&quot;Upper Berth&quot;) und einer unteren Liege (&quot;Lower Berth&quot;). In den Abteilen sind je 3 obere und 3 untere Liegen vorhanden, die durch einen schweren Vorhang mit Reißverschluss vom Gang abgetrennt sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;CABIN FOR 2:&lt;/b&gt; Das Doppelschlafabteil bietet tagsüber zwei bequeme Sessel am Fenster, die abends den beiden Etagenbetten weichen. Ihr Abteil verfügt über ein Waschbecken und eine Toilette.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;CABIN FOR 1:&lt;/b&gt; Das Bett im Einzelschlafabteil ist am Tag eine Sitzbank. Dein Privatabteil verfügt über ein Waschbecken und eine Toilette.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;ECONOMY CLASS:&lt;/b&gt; Du reist auf komfortablen Sitzen mit verstellbarer Rückenlehne. Zur Nachtruhe bekommst du vom Zugbegleiter Decken und Kopfkissen. Die Sitzplätze sind nicht vorab reservierbar. Den Reisenden steht der &quot;Skyline Car&quot; als Aufenthaltsraum zur Verfügung. Hier findest du eine gläserne Aussichtskuppel und einen Snack-Verkauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Hinweis:&lt;/u&gt; Auf Anfrage kann pro Ticket ein zweiter Stop vereinbart werden. Bitte wenden Sie sich dazu an Ihren Reiseberater.</description>
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                <title>Riding Mountain &amp; Lake Roadtrip 0,00 €</title>
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                <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 16:21:52 +0100</pubDate>
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                <title>Yellowhead Rockies Roadtrip 0,00 €</title>
                <link>https://www.kanadafieber.de/Reisen/Autoreise/Yellowhead-Rockies-Roadtrip.html</link>
                <pubDate>Mon, 09 Feb 2026 14:09:11 +0100</pubDate>
                <description>&lt;img src=&#039;https://www.kanadafieber.de/out/pictures/generated/product/1/700_490_75/1_winnipeg-sign-the-forks(1).jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;&lt;b&gt;ab Winnipeg bis Edmonton&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;10 Tage PKW-Reise&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Von Winnipeg an die Rocky Mountains&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Preis pro Person ca.&lt;br /&gt;1500€* - 2500€**&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;*Günstigster Preis in der Nebensaison, mit kleinster Mietwagen-Kategorie (nicht immer die geeignetste), in der einfachsten Zimmerkategorie und ohne zusätzliche Ausflüge&lt;br /&gt;**Maximaler Preis in der Hauptsaison, mit größerem Mietwagen, gehobener Zimmerkategorie, zusätzlichen Ausflügen und/oder zusätzlichen Vorab-Reservierungen (Fähren etc.)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Text: Rainer Schoof&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So schnell und schön von Winnipeg bis an die Rocky Mountains. Ohne auf das Erlebnis Süd-Manitoba zu verzichten! Start bei &quot;The Forks&quot;. Ein Abend in Winnipeg, der ersten von drei Präriemetropolen in drei Provinzen. Dann die 2-Nächte-Auszeit im Hecla-Grindstone Park (&lt;a target=&quot;_blank&quot; title=&quot;&quot; href=&quot;https://www.kanadafieber.de//Reisen/Lodge-Ranch-Cabin/Lakeview-Hecla-Resort-sk-touristik.html&quot;&gt;Lakeview Hecla Resort&lt;/a&gt;) am riesigen Lake Winnipeg, bevor du im Riding Mountain Park (2 Nächte &lt;a target=&quot;_blank&quot; title=&quot;&quot; href=&quot;https://www.kanadafieber.de//Reisen/Lodge-Ranch-Cabin/Elkhorn-Resort-sk-touristik.html&quot;&gt;Elkhorn Resort&lt;/a&gt;) auf Pirschfahrt zu den Bisons gehst. Dann die Legende unter den Rädern: Der Yellowhead High­way trägt dich durch einsame Natur ins farbenprächtige Saskatoon (1 Nacht &lt;a target=&quot;_blank&quot; title=&quot;&quot; href=&quot;https://www.kanadafieber.de//Delta-Bessborough.html&quot;&gt;Delta Bessborough&lt;/a&gt;) und weiter ins mondäne Edmonton (1 Nacht &lt;a target=&quot;_blank&quot; title=&quot;&quot; href=&quot;https://www.kanadafieber.de//Sutton-Place-Hotel-Edmonton.html&quot;&gt;Sutton Place&lt;/a&gt;). Der Hub für noch mehr Kanada! Hier oder in Jas­per in den &lt;a target=&quot;_blank&quot; title=&quot;&quot; href=&quot;https://www.kanadafieber.de//Reisen/Manitoba-2018/The-Canadian.html&quot;&gt;Canadian&lt;/a&gt; steigen, ein Wohnmobil mieten oder weiterfliegen!&lt;br /&gt;</description>
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