Ein toller Urlaub beidseits der Grenze
Mietwagenreise
Ein Beitrag zum Textwettbewerb 2025 von Kanadafieber-Kundin Heike Paulus
Vancouver - Mount Baker - North Cascades NP - Mount Rainier NP - Mount St.
Helens NVM - Oregon-Küste - Olympic NP - Vancouver Island - Whistler - Vancouver
SA 13.09.
Abflug 13:20 Uhr von Frankfurt am Main. Ankunft 14:20 Uhr in Vancouver bei Sonnenschein und 22 Grad. Die Einreise nach Kanada war wie immer problemlos. Um 15:45 Uhr waren wir im Airporthotel Sandman im Zentrum von Richmond. Wir vertraten uns nach dem langen Flug noch draußen die Füße und fielen nach einem leckeren Abendessen im Moxie, dem hoteleigenen Restaurant, todmüde um 21:00 Uhr ins Bett.
SO 14.09.
Leider begann der Tag mit Regen; good morning „Raincouver“. Fraserway (RV Delta) kam uns um 8:30 Uhr am Hotel abholen und brachte uns zu unserem „Haus“ für die nächsten 3 Wochen. Wir hatten 2500 Freikilometer gebucht, die am Ende doch nicht gereicht haben. Um 12:00 Uhr rollten wir vom Hof, mit dem Ziel, direkt über die Grenze nach USA zu fahren, um dort unseren ersten Großeinkauf zu tätigen, da frische Lebensmittel ja nicht mitgenommen werden dürfen. Fahrt über #99, 8. Avenue, 184. Straße, 0-Avenue zum Aldergrove/Lynden Grenzübertritt. Innerhalb von 15 Minuten hatten wir die Border auch hier problemlos gemeistert. Der Regen ließ zum Glück nach.
Wir steuerten direkt den Douglas Fir CG in Deming im Mt. Baker District an und buchten gleich 2 Nächte. Ein schöner Campground in einem „Märchenwald“ (durch die Feuchtigkeit hängt das Moos sehr üppig über den Ästen). Der Host war supernett, schenkte uns auch noch sein Feuerholz, damit wir gleich Lagerfeuer machen konnten. Den ersten Abend in der Wildnis genossen wir in vollen Zügen. Das Knistern des Feuerholzes und dabei mitten im Wald zu sitzen, hatte uns doch gefehlt.
MO 15.09.
Wir standen um 6:15 Uhr bei Nebel auf und fuhren über die Scenic Road, vorbei am Picture Lake mit Viewpoint, zum Artist Point. Es war durch den Nebel sehr mystisch, und wir wanderten den Chaine Lakes Loop (13 km, 530 HM), vorbei an atemberaubenden glasklaren türkisfarbenen Seen, mit Blick auf den schneebedeckten Mount Baker. Wirklich wundervoll. Da wir nicht genug bekamen, anschließend auch noch den kurzen Artist Ridge Trail (1,5 km, 50 HM). Die Sonne hatte uns dann doch noch auf den Wegen mit 17 Grad begleitet. Als Belohnung gab es dann zum Abendessen einen wunderbaren gegrillten Lachs.
DI 16.09.
06:15 Uhr beginnt für uns der Tag, und wir fuhren auf den Newhalem CG im North Cascades NP, sicherten uns ein schönes Plätzchen und es ging direkt auf den Thunder Knob Trail (5,8 km, 194 HM) mit tollem Blick hinab auf den Diablo Lake und die umliegenden Berge. Auch vom Diablo Lake Overlook war der Blick auf den See ein Genuss. Der Ross Dam Trail (2,4 km, 150 HM) durch den Wald hinunter zum Ross Lake und auf den Ross Dam war nicht ganz so prickelnd.
Am Abend besuchte uns direkt am Baum auf unserer Site noch ein Specht; total niedlich. Lagerfeuer war aufgrund des Fire Ban in der nächsten Zeit (bis zur Einreise nach Kanada) leider nicht mehr möglich. Schade… aber Fleisch gab es trotzdem.
MI 17.09.
Sonnig bis 29 Grad. Um die Stimmung des Morgens mit den glühenden Bergspitzen über dem Diablo Lake einzufangen, standen wir bereits um 5:30 Uhr auf. Außerdem hatten wir noch eine große Wanderung vor uns: den Maple Loop Trail (12 km, 655 HM), und da wollten wir früh am Trailhead sein. Eine Wanderung, die man auf keinen Fall auslassen sollte, eine anspruchsvolle Runde mit atemberaubenden Ausblicken auf die nördlichen Kaskaden und Blick auf den Lake Ann. Die Herbstfarben der Bäume rundeten das Erlebnis ab.
4 Meilen hinter dem Trailhead passierten wir den Washington Pass Overlook. Über Winthrop (Westernstadt), ab Chelan über #97, Wenatchee (gut zum Einkaufen), weiter über Leavenworth (Alpendorf) wollten wir auf den Becker River CG. Leider hatte der bereits geschlossen, sodass wir den Money Creek CG ansteuerten, auch dieser war closed. Da es bereits 17:00 Uhr war, beschlossen wir, an der Straße zu übernachten. Da es eine Nebenstraße war, fanden wir schnell unseren Schlaf.
DO 18.09.
Wieder um 5:30 Uhr aufgestanden und zu den Snoqualmie Falls (82 m hoch) gefahren; laut lokaler Werbung handelt es sich um den meistbesuchten Wasserfall im Bundesstaat Washington (außer uns war niemand da! Vielleicht lag es aber auch an der Uhrzeit). Das nächste lohnenswerte Ziel: die Jakob Two Trees in Issaquah, ein überdimensionierter, über 4 m hoher Holztroll zwischen 2 Bäumen.
Weiter über #410 in die Nordeinfahrt des Mount Rainier auf White River CG (first come bis Ende Sept.); da wir bereits gegen 11:00 Uhr da waren, bekamen wir auch noch einen schönen Platz; früh aufstehen lohnt sich. Da der Campground direkt an der Sunrise Auffahrt liegt und der Mount Rainier in tollem Licht sich vor uns präsentierte, fuhren wir direkt in die Sunrise Region (serpentinenreich) zum Sunrise Point. Der schneebedeckte Mount Rainier, ein Schichtvulkan mit 4392 m, verschlug uns den Atem.
Wir liefen den Loop Trail zum Frozen Lake mit Abstecher zum Overlook des Mt. Fremont und zurück über den Shadow Lake (11,4 km, 426 HM). Eine tolle Wanderung mit Blick auf den „Riesen“.
FR 19.09.
Sonnig, 29 Grad. Um 5:30 Uhr aufgestanden und ohne zu frühstücken direkt zum Sunrise Point gefahren, um dort den Sonnenaufgang zu genießen; der Sonnenaufgang wurde von den Brunftschreien der Hirsche untermalt; ein sehr schönes Erlebnis. Am Tipsoo Lake am Morgen noch ein schönes Foto mit der Spiegelung des Mount Rainier eingefangen.
Aufgrund Sperrung der #123 auf #410, #12 weiter in die Paradise Region. Dieser Umweg kostete uns mehr als 3 Stunden, hatten wir aber zum Glück schon vorher recherchiert und eingeplant. Was überraschend kam, war ein Stau bei der Einfahrt in den Nationalpark (1 Stunde Verzögerung wohl wegen Bauarbeiten). Wir fanden trotzdem noch einen freien Platz auf dem Cougar Rock Campground (ab 08.09. first come, first served). Diesen gleich für 2 Nächte gesichert.
Wir sind in der Paradise Region des Mount Rainier Nationalparks über den Reflexion Lake (tolle Spiegelung des Mount Rainier in diesem See) zum Trailhead des Bench Lake gefahren. Die 2,4 km kurze Wanderung hat sich wirklich gelohnt, da dort die Spiegelung des Berges noch intensiver war.
SA 20.09.
Sonnig, 15 Grad in der Höhe. Heute haben wir mal bis 7:00 Uhr geschlafen, da nur ein paar Aussichtspunkte und eine Wanderung auf dem Programm standen: Vom Paradise Visitor Center liefen wir den Skyline Trail + den Lehrpfad Nisqually Vista Trail (beides zusammen 15 km, 696 HM). Der Skyline Trail ist eine gletschernahe Wanderung mit Blick auf den Mount Rainier. Ein Murmeltier zeigte sich auch. So süß. Wieder ein toller Tag!
SO 21.09.
Erst Nebel + Regen, am Nachmittag sonnig. Fahrt über Randle in den Ostteil des Mount St. Helens Volcanic Monument, da im Westteil das Johnston Observatory aufgrund von Bauarbeiten gesperrt war. Wie wir erst auf der Fahrt bemerkten, gab es auf dieser Strecke auch Umleitungen, und wir wurden sehr abenteuerlich mehrere Meilen über eine Forststraße durch den Wald (ohne Wendemöglichkeit) geführt. Ein Schlagloch nach dem anderen und immer die Hoffnung, keinem Auto zu begegnen, erreichten wir nach einem hohen Zeitaufwand und viel Nervenkitzel endlich unser Ziel.
Da hat sich die Kompaktheit des MH20 mal wieder bestätigt. Leider war es jedoch so neblig und total zugezogen, dass wir kaum etwas sehen konnten; sehr ärgerlich, aber nicht zu ändern. Wir fuhren direkt durch zur Oregon-Küste auf den Campground des Nehalem Bay Stateparks; ein schöner Campground mit direktem Strandzugang und das Wetter: Sonne satt und warm. Die Oregon-Küste ist wirklich ein Traum, der Strand superlang und der Sonnenuntergang unvergesslich.
MO 22.09.
Sonnig. Bis 7:00 Uhr geschlafen und nach dem Frühstück den ausgiebigen Strandspaziergang genossen; die ersten Reiter waren auch schon auf dem Strand unterwegs. Fahrt über Cape Falcon, Oswald West State Park (dort liefen wir durch Regenwald an einen tollen Surfer-Beach). Der Spaziergang war so schön, da der Beam der Sonne durch die bemoosten Bäume des Regenwaldes zu sehen war; einfach so schön anzusehen.
Auf der Strecke immer wieder tolle Viewpoints mit Blick auf die Oregon-Küste (traumhaft). Kurzer Stopp in der Hug Point State Recreation mit 2 tollen Buchten; je nach Tidestand kann die 2. Bucht nicht besucht werden; wir hatten Glück! Ein kleiner Wasserfall ergießt sich direkt auf den Strand. Im Ecola State Park haben wir mit überwältigendem Blick von oben auf die Küste unsere Mittagspause eingelegt. Es fand auf dem Picknickplatz gerade noch eine Hochzeit statt (tolle Kulisse zum Heiraten).
Durch Cannon Beach (ein touristisches, aber schönes Städtchen) fuhren wir zum Haystack Rock (ein schöner vorgelagerter großer Felsen). Ziel heute war der Fort Stevens State Park, jedoch war dieser Campground leider voll; das erste Mal, wo wir keinen Platz mehr bekommen (Küste halt!). Gegenüber gab es noch einen KOA, den wir dann zwangsläufig nahmen (sehr teuer, enge Plätze), aber wenigstens waren wir untergekommen und konnten den Strand des Stateparks mit dem daraufliegenden Schiffswrack noch besuchen und ausgiebig am Strand entlang spazieren; das tut einfach so, so gut.
DI 23.09.
Sonnig. Da wir um 5:30 Uhr schon aufgestanden sind und früh unterwegs waren, sahen wir mitten im Ort ein Wapiti gemütlich über die Straße spazieren. Den Sonnenaufgang genossen wir aus dem Camper während der Weiterfahrt. Fahrt über Lake Quinault in den Olympic Nationalpark auf den Kalaloch CG, ein wunderschöner Platz oberhalb des langen mit Treibholz übersäten Strandes; einfach unglaublich diese Mengen an Treibholz.
Wir genossen den Strandspaziergang und den anschließenden Sonnenuntergang über dem Meer; ach, wie schön. Der unglaubliche Sternenhimmel und diese stockfinstere Dunkelheit findet man zu Hause leider nicht.
MI 24.09.
Sonnig. 6:15 Uhr war die Nacht zu Ende. Zwischenstopp am Ruby Beach, der sich noch mystisch im Seenebel präsentierte; auch hier Treibholz in wahnsinnigen Mengen, vorgelagert tolle Felsen im Wasser. Hier an der Oregon-Küste ist ein Strand schöner als der andere, und man kann sich einfach nicht daran sattsehen.
Im Hoh River Rain Forest campten wir auf dem Campground zwischen Fluss und Visitor Center; von dort konnten wir direkt zu Fuß den tollen Naturlehrpfad Hall of Mosses (1,3 km) machen. Ein Regenwald, wie wir ihn zuvor noch nie gesehen haben; so dick das Moos auf den Bäumen ist einfach unglaublich. Wir spazierten durch einen regelrechten surrealen Märchenwald; auch auf dem ersten Teil des Hoh River Trails mussten wir immer wieder über das Wurzelwerk, welches sich hier überirdisch präsentiert, staunen.
Eine überwältigende Natur, die ihr einfach selbst erleben solltet. Bei unserer Abendrunde über den Campground entdeckten wir noch 3 Dears, und während des Abendessens besuchte uns noch ein Hirsch mit Hirschkuh; was will man mehr.
DO 25.09.
Sonnig, zwischenzeitlich bewölkt, später wieder sonnig. Heute wieder 5:30 Uhr aus dem Alkoven gesprungen. Über Forks (Schauplatz der Twilight-Saga) fuhren wir direkt zum Rialto Beach. Dort wanderten wir ca. 2,5 km am Strand entlang zu einem großen Felsen mit Felsloch, welches ein schönes Fotomotiv darstellt. In den Tide-Becken entdeckten wir große lilafarbene Seesterne, die wir in dieser Art (obwohl wir schon viel getaucht sind) bisher nicht gesehen haben.
Anschließend noch zur Second Beach (Wanderung 1,2 km, 60 HM) und dann weiter über den Lake Crescent auf den Heart o’ the Hills CG in Port Angeles (der Platz liegt abseits wunderschön an der Auffahrt zur Hurricane Ridge und ist nur 15 Minuten vom Fährterminal entfernt). Vorher buchten wir in Port Angeles noch unser Fährticket für den nächsten Tag rüber nach Victoria auf Vancouver Island. Den Nachmittag verbrachten wir noch auf der schönen Hurricane Ridge (Berggebiet im Olympic NP auf über 2000 m), wo wir noch zum Hurricane Hill, mit Fernsicht auf Vancouver Island, gewandert sind.
FR 26.09.
Bewölkt mit sonnigen Abschnitten, 17 Grad. Um 08:20 Uhr sind wir mit der Coho Ferry (Black Ball Ferry Line) von Port Angeles nach Victoria auf Vancouver Island übergesetzt (Fahrtzeit 1:30 Stunde). Die Border am Hafen verlief wie erwartet problemlos. Anschließend haben wir unsere Lebensmittelvorräte in Victoria erst einmal aufgestockt und haben dann direkt den Campground im Goldstream Provincial Park angesteuert.
SA 27.09.
Bewölkt. Fahrt über #14 East Sooke Regional Park (kurzer Trail zur Iron Mine Beach, 1,5 km). Abstecher Sooke Potholes Regional Park (im Sommer kann man in den Badelöchern baden, zur jetzigen Zeit leider zu kühl), die Mary Vine Falls im Park waren leider ausgetrocknet.
Fahrt in den Juan de Fuca Provincial Park auf den China Beach CG, der am nächsten Tag für diese Saison seine Schranke schloss; Timing ist halt alles (hatten wir vorher alles recherchiert). Vom Campground aus führt ein direkter Weg zur Second Beach; zum Trailhead der China Beach und Mystic Beach fuhren wir mit dem Camper.
SO 28.09.
Bewölkt mit sonnigen Abschnitten. Da wir Dienstag in den Pacific Rim Nationalpark fahren wollten und am Abend zuvor schon online gesehen haben, dass nur noch 2 Plätze auf dem Campground frei waren, haben wir früh morgens noch schnell eine Onlinereservierung für 2 Nächte vorgenommen. Das erste Mal, dass wir tatsächlich etwas reserviert haben. Ansonsten haben wir keinen einzigen Campground vorgebucht, um unsere Flexibilität und Freiheit zu genießen, und das hatte bis dato ja alles super geklappt.
Früh morgens sind wir zur Sombio Beach gefahren, da wir gelesen haben, dass dort direkt vom Beach ein toller Canyon abzweigt mit einem schönen Wasserfall. Er ist nicht einfach zu finden, aber nach einem 20-minütigen Spaziergang am Strand vorbei haben wir den Abzweig doch tatsächlich entdeckt, und es hat sich sehr gelohnt.
Am Nordzipfel des Juan de Fuca PP startet im kleinen Örtchen Port Renfrew der Botanical Loop Trail (2,8 km, 70 HM). An den Klippen kann man herrlich herumwaten; die Tidepools können natürlich mit denen im Olympic NP nicht mithalten. Auch dem direkten Vergleich mit den Stränden des Olympic NP kann die PP-Küste nicht standhalten.
Über Fairy Lake (kleiner Bonsai auf einem Felsen im Wasser) und kurzer Stopp am Harris Creek Spruce Tree (4 m Durchmesser, 80 m hoch) ging es auf den Stoltz Pool CG. Ein schöner Trail führt einmal rund um den Campground. Leider hat es die ganze folgende Nacht nur geregnet.
MO 29.09.
Morgens Regen, nachmittags bewölkt mit sonnigen Abschnitten. Leider auch bei Regen aufgewacht. Fahrt über Duncan und Chemainus (bekannt für die vielen Wandbilder) in den Englishman River Falls Provincial Park. Da wir vor 15 Jahren schon mal auf Vancouver Island waren, kannten wir diese Gegend noch sehr gut, fuhren trotzdem die sehenswerten Punkte wieder an, so auch in den Little Qualicum Falls Provincial Park (Loop Trail 2 km).
Ein Stopp im MacMillan Provincial Park mit Spaziergang im Cathedral Grove war aufgrund dessen, dass wir keinen Parkplatz bekommen haben, nicht möglich. Aber zum Glück hatten wir es ja damals schon gesehen. Heute nächtigten wir im Stamp River Provincial Park. Schon bei der Einfahrt in den Campground sah mein Mann im Augenwinkel auf der anderen Seite einen Schwarzbären laufen; juchhu, der erste Bär für diesen Urlaub.
Er lief gemütlich flussaufwärts, und wir nahmen uns direkt oberhalb des Flusses die Campsite, in der Hoffnung, noch weitere Bären im Laufe des Tages zu sehen. Der Fluss hier ist bekannt für die vielen Lachse, die jedes Jahr hier versuchen, den Wasserfall zu überwinden. Es gibt hier auch eine Fischleiter und Plattformen zur Lachsbeobachtung.
Es war ein einmaliges Erlebnis, dieses Lachsspringen zu erleben (das erste Mal für uns). Wir sahen, wie sich Unmengen von Lachsen vor dem Wasserfall sammeln, um sich auf das Springen vorzubereiten. Nur wenige schaffen es. Die Fische, die die Fischleiter nehmen, kann man auch über Monitore beobachten. Es war wirklich unfassbar, wie viele Lachse sich dort im Fluss tummeln. Und dort, wo Lachse sind, sind auch… ja, Bären.
Wir sahen direkt oberhalb des Wasserfalls wieder einen Bären (es war aber nicht der vom Vormittag). Beim Rückweg zur Campsite war dann gegenüber am Flussufer wieder einer. Dieser Campground entpuppte sich wirklich als bärensicherer Platz für uns; wirklich eine sehr gute Platzwahl.
DI 30.09.
Regen mit Regenpausen + sehr windig, 13 Grad, aber gefühlt 5 Grad. Früh morgens sind wir erst einmal wieder hoch zu den Aussichtsplattformen und der Fischleiter, und man mag es kaum glauben, wieder haben wir den Bär dort angetroffen. Er schaute sich wohl gerade nach seinem Frühstück um.
Nach der ausgiebigen Bärenbeobachtung liefen wir zurück zur Campsite und sahen auf der gegenüberliegenden Flussseite auch den Meister Petz vom Vortag den Fluss wieder hochmarschieren. Diesmal entdeckten wir jedoch mitten im Fluss noch eine Bärenmutter mit ihrem Kleinen beim Morgenbad. Ach, wie war das so toll.
Schön zu beobachten war, dass die Bärenmutter direkt mit ihrem Kleinen zum Ufer ist und der andere Bär Respekt hatte und einen großen Bogen durch das Wasser um die beiden machte. Der Morgen hat also schon wunderbar begonnen, und wir rollten los in den Pacific Rim Nationalpark.
Leider wurde das Wetter auf der Fahrt immer schlechter, und es war sehr windig. Der Schooner Cove Trail im NP war leider geschlossen. Wir liefen in einer Regenpause zum Tonquin Beach und von unserem Campground aus am Long Beach entlang. Während des Strandspaziergangs wurde es immer windiger, und der Regen peitschte uns ins Gesicht.
Leider hatten wir dummerweise nur die Regenjacke an, und die Regenhose sowie die wasserdichten Schuhe lagen im Womo. Wir hielten durch und waren bis auf die Unterhose nass. Unser Womo war später ein Feuchtbiotop, und die Kleider trockneten kaum. Da wir die Campsite ja vor 2 Tagen für 2 Nächte vorgebucht hatten, aber da das Wetter nicht besser werden wollte, entschlossen wir uns, 1 Nacht zu stornieren und am nächsten Morgen direkt wieder zurückzufahren.
Selbst nach Ucluelet sind wir nicht mehr gefahren. Es war sehr schade, da wir wegen 1 Nacht so weit gefahren sind und dann selbst diesen Tag nicht bei schönem Wetter genießen konnten. Na ja, es ist, wie es ist, sonst wäre es anders. Es regnete die ganze Nacht ununterbrochen durch.
MI 01.10.
Regen, nachmittags aufgehellt, dann wieder abends und nachts Regen. Da wir heute noch aufs Festland übersetzen wollten, standen wir bereits um 5:15 Uhr auf und fuhren im Dunkeln direkt zum Fährterminal nach Departure Bay bei Nanaimo. Eine Fähre hatten wir nicht vorgebucht, hatten aber Glück, die um 10:55 Uhr zu bekommen. Um 12:40 Uhr erreichten wir Horseshoe Bay auf dem Festland.
DO 02.10.
Regen, dann Regenpause, dann wieder Regen. 7:00 Uhr aufgestanden und nach einem ausgiebigen Frühstück nach Whistler gefahren. Wir schlenderten durch die Geschäfte und kauften noch ein paar Andenken. Die Seilbahnen hatten leider schon alle den Betrieb eingestellt, bis auf die eine, mit der die Mountainbiker nach oben kamen, um Downhill zu fahren.
Als dann gegen 13:30 Uhr wieder der Regen einsetzte, fuhren wir zurück, machten uns ein paar Pancakes und liefen nochmals um den schönen Alice Lake. Abends genossen wir noch einmal feinen gegrillten Lachs.
FR 03.10.
Bewölkt. So langsam brechen wir auf Richtung Vancouver. Wir machen noch einen Abstecher in den Cypress Provincial Park mit seinen Lookouts, von denen man einen sehr schönen Blick runter auf Vancouver hat. Am Ende der Straße parkten wir und liefen noch zum Bowen Lookout (1,5 km) mit Blick auf die andere Seite, bevor es dann zu unserem letzten Campground, dem Capilano River RV Park, ging.
Die stadtnahe Lage zu Vancouver ist wirklich toll, da man zu Fuß über die Lions Bridge bis in den Stanley Park laufen kann (dies haben wir auch am Abend gemacht). Toller Blick auf die Skyline von Vancouver und am Abend auch schön beleuchtet. Vorher fuhren wir noch zum Lynn Canyon, aber leider war die Hängebrücke gesperrt, sodass wir weiter zur Capilano River Hatchery fuhren.
Hier bei der Hatchery konnten wir die Lachse sehr gut beobachten, wie sie die Fischleiter nahmen (man steht direkt hinter einer Glasscheibe). Zum guten Schluss liefen wir noch den Coho Loop (1 km), der dort direkt startete.
SA 04.10.
Bewölkt, am Nachmittag aufgelockert. So, jetzt heißt es Koffer packen und Abgabe des Womos bei Fraserway. Wir waren bereits um 9:00 Uhr da, um 11:00 Uhr startete unser Shuttle in die Innenstadt von Vancouver. Unser Urlaub ist nämlich noch nicht vorbei, wir hatten noch 2 Nächte das Rosedale on Robson in Vancouver gebucht.
Da der Check-in erst um 16:00 Uhr war, liefen wir erst einmal zum Canada Place. Dort lagen 3 große Kreuzfahrtschiffe, und wir schlenderten durch Downtown. Seit wir das letzte Mal 2010 hier waren, hat sich doch einiges verändert: Es ist sehr viel gebaut worden, und leider ist auch die Armut hier ziemlich sichtbar geworden. Aber schön ist es nach wie vor.
Im Rosedale on Robson Hotel bekamen wir dann um 16:00 Uhr ein Zimmer im 16. Stock mit schönem Blick auf die „Wolkenkratzer“. Abends haben wir fußläufig vom Hotel in der Yaletown Brewing gut gegessen und feines gebrautes Bier getrunken.
SO 05.10.
Sonnig. Aufgrund des Tipps von SK Touristik sind wir zum False Creek gelaufen und haben uns dort den Aqua Bus nach Granville Island genommen. Dort in der großen Markthalle findet man alles, was der Magen begehrt, und es gibt ein paar kleine Geschäfte sowie Live-Musik auf den Straßen.
Dann setzten wir mit dem Aqua Bus rüber zum Sunset Beach, liefen gemütlich in der Sonne den Strand entlang nach Downtown und anschließend noch nach Gastown. Es war ein toller Tag. Da es uns am Vorabend so gut geschmeckt hatte, gingen wir wieder ins Yaletown Brewing.
Als wir dann am Abend zurück zum Hotel gingen, kam mir ein Mann entgegen, und ich dachte direkt, das ist doch Thomas Müller (der spielt jetzt in Vancouver bei den Whitecaps Fußball). Ich stupste meinen Mann an, und wir liefen hinter ihm her. Mein Mann, der Bayern-München-Fan, meinte aber, dass Thomas Müller nicht so dunkle Haare hat und auch keinen Vollbart. Schade, wir drehten uns um, und ich meinte aber trotzdem sicher zu sein, dass er es gewesen ist.
2 Tage später hörten wir dann in der Presse, dass Thomas Müller sein Outfit geändert hat und jetzt dunklere Haare und einen Vollbart hätte. Mensch, war das so ärgerlich.
MO 06.10.
Abreise mit dem Taxi zum Flughafen und Abflug 16:15 Uhr nach Frankfurt a. M.
DI 07.10.
Ca. 10 Minuten vor der Landung gab es noch Action an Bord wegen eines Brandalarmes, der sich aber dann später als Fehlalarm herausstellte. Gott sei Dank! Ankunft in Frankfurt um 10:40 Uhr.
Fazit:
Es war ein wunderbarer Urlaub auf beiden Seiten der Grenze. Fraserway in Vancouver ist auch ein guter Ausgangspunkt für die nördliche USA, sodass sich hier viele schöne Routen auch in Verbindung mit Kanada ergeben. Es war durch diese Kombination landschaftlich auch sehr abwechslungsreich (Berge, Küste + Meer, Regenwald usw.).
Wir haben jeden Tag sehr genossen, durch unsere Wanderungen auch sehr viel Natur erlebt und nicht nur durch die Scheibe vorbeiziehen sehen. Das ist uns sehr wichtig, da wir nicht die Sehenswürdigkeiten abhaken möchten, sondern wirklich mit allen Sinnen erleben möchten.
Wir waren froh, keine Campgrounds im Vorfeld vorgebucht zu haben (in unserem Fall und speziell auf dieser Route; soll daher kein Garant sein), da sich erwiesen hat, dass zu dieser Zeit man immer ein Plätzchen bekommt und wir so sehr flexibel und unabhängig waren.
Auch wenn jetzt der Urlaub vorbei ist und der Alltag wieder präsent ist, die Erinnerungen bleiben.
Mietwagenreise
Ein Beitrag zum Textwettbewerb 2025 von Kanadafieber-Kundin Heike Paulus
Vancouver - Mount Baker - North Cascades NP - Mount Rainier NP - Mount St.
Helens NVM - Oregon-Küste - Olympic NP - Vancouver Island - Whistler - Vancouver
SA 13.09.
Abflug 13:20 Uhr von Frankfurt am Main. Ankunft 14:20 Uhr in Vancouver bei Sonnenschein und 22 Grad. Die Einreise nach Kanada war wie immer problemlos. Um 15:45 Uhr waren wir im Airporthotel Sandman im Zentrum von Richmond. Wir vertraten uns nach dem langen Flug noch draußen die Füße und fielen nach einem leckeren Abendessen im Moxie, dem hoteleigenen Restaurant, todmüde um 21:00 Uhr ins Bett.
SO 14.09.
Leider begann der Tag mit Regen; good morning „Raincouver“. Fraserway (RV Delta) kam uns um 8:30 Uhr am Hotel abholen und brachte uns zu unserem „Haus“ für die nächsten 3 Wochen. Wir hatten 2500 Freikilometer gebucht, die am Ende doch nicht gereicht haben. Um 12:00 Uhr rollten wir vom Hof, mit dem Ziel, direkt über die Grenze nach USA zu fahren, um dort unseren ersten Großeinkauf zu tätigen, da frische Lebensmittel ja nicht mitgenommen werden dürfen. Fahrt über #99, 8. Avenue, 184. Straße, 0-Avenue zum Aldergrove/Lynden Grenzübertritt. Innerhalb von 15 Minuten hatten wir die Border auch hier problemlos gemeistert. Der Regen ließ zum Glück nach.
Wir steuerten direkt den Douglas Fir CG in Deming im Mt. Baker District an und buchten gleich 2 Nächte. Ein schöner Campground in einem „Märchenwald“ (durch die Feuchtigkeit hängt das Moos sehr üppig über den Ästen). Der Host war supernett, schenkte uns auch noch sein Feuerholz, damit wir gleich Lagerfeuer machen konnten. Den ersten Abend in der Wildnis genossen wir in vollen Zügen. Das Knistern des Feuerholzes und dabei mitten im Wald zu sitzen, hatte uns doch gefehlt.
MO 15.09.
Wir standen um 6:15 Uhr bei Nebel auf und fuhren über die Scenic Road, vorbei am Picture Lake mit Viewpoint, zum Artist Point. Es war durch den Nebel sehr mystisch, und wir wanderten den Chaine Lakes Loop (13 km, 530 HM), vorbei an atemberaubenden glasklaren türkisfarbenen Seen, mit Blick auf den schneebedeckten Mount Baker. Wirklich wundervoll. Da wir nicht genug bekamen, anschließend auch noch den kurzen Artist Ridge Trail (1,5 km, 50 HM). Die Sonne hatte uns dann doch noch auf den Wegen mit 17 Grad begleitet. Als Belohnung gab es dann zum Abendessen einen wunderbaren gegrillten Lachs.
DI 16.09.
06:15 Uhr beginnt für uns der Tag, und wir fuhren auf den Newhalem CG im North Cascades NP, sicherten uns ein schönes Plätzchen und es ging direkt auf den Thunder Knob Trail (5,8 km, 194 HM) mit tollem Blick hinab auf den Diablo Lake und die umliegenden Berge. Auch vom Diablo Lake Overlook war der Blick auf den See ein Genuss. Der Ross Dam Trail (2,4 km, 150 HM) durch den Wald hinunter zum Ross Lake und auf den Ross Dam war nicht ganz so prickelnd.
Am Abend besuchte uns direkt am Baum auf unserer Site noch ein Specht; total niedlich. Lagerfeuer war aufgrund des Fire Ban in der nächsten Zeit (bis zur Einreise nach Kanada) leider nicht mehr möglich. Schade… aber Fleisch gab es trotzdem.
MI 17.09.
Sonnig bis 29 Grad. Um die Stimmung des Morgens mit den glühenden Bergspitzen über dem Diablo Lake einzufangen, standen wir bereits um 5:30 Uhr auf. Außerdem hatten wir noch eine große Wanderung vor uns: den Maple Loop Trail (12 km, 655 HM), und da wollten wir früh am Trailhead sein. Eine Wanderung, die man auf keinen Fall auslassen sollte, eine anspruchsvolle Runde mit atemberaubenden Ausblicken auf die nördlichen Kaskaden und Blick auf den Lake Ann. Die Herbstfarben der Bäume rundeten das Erlebnis ab.
4 Meilen hinter dem Trailhead passierten wir den Washington Pass Overlook. Über Winthrop (Westernstadt), ab Chelan über #97, Wenatchee (gut zum Einkaufen), weiter über Leavenworth (Alpendorf) wollten wir auf den Becker River CG. Leider hatte der bereits geschlossen, sodass wir den Money Creek CG ansteuerten, auch dieser war closed. Da es bereits 17:00 Uhr war, beschlossen wir, an der Straße zu übernachten. Da es eine Nebenstraße war, fanden wir schnell unseren Schlaf.
DO 18.09.
Wieder um 5:30 Uhr aufgestanden und zu den Snoqualmie Falls (82 m hoch) gefahren; laut lokaler Werbung handelt es sich um den meistbesuchten Wasserfall im Bundesstaat Washington (außer uns war niemand da! Vielleicht lag es aber auch an der Uhrzeit). Das nächste lohnenswerte Ziel: die Jakob Two Trees in Issaquah, ein überdimensionierter, über 4 m hoher Holztroll zwischen 2 Bäumen.
Weiter über #410 in die Nordeinfahrt des Mount Rainier auf White River CG (first come bis Ende Sept.); da wir bereits gegen 11:00 Uhr da waren, bekamen wir auch noch einen schönen Platz; früh aufstehen lohnt sich. Da der Campground direkt an der Sunrise Auffahrt liegt und der Mount Rainier in tollem Licht sich vor uns präsentierte, fuhren wir direkt in die Sunrise Region (serpentinenreich) zum Sunrise Point. Der schneebedeckte Mount Rainier, ein Schichtvulkan mit 4392 m, verschlug uns den Atem.
Wir liefen den Loop Trail zum Frozen Lake mit Abstecher zum Overlook des Mt. Fremont und zurück über den Shadow Lake (11,4 km, 426 HM). Eine tolle Wanderung mit Blick auf den „Riesen“.
FR 19.09.
Sonnig, 29 Grad. Um 5:30 Uhr aufgestanden und ohne zu frühstücken direkt zum Sunrise Point gefahren, um dort den Sonnenaufgang zu genießen; der Sonnenaufgang wurde von den Brunftschreien der Hirsche untermalt; ein sehr schönes Erlebnis. Am Tipsoo Lake am Morgen noch ein schönes Foto mit der Spiegelung des Mount Rainier eingefangen.
Aufgrund Sperrung der #123 auf #410, #12 weiter in die Paradise Region. Dieser Umweg kostete uns mehr als 3 Stunden, hatten wir aber zum Glück schon vorher recherchiert und eingeplant. Was überraschend kam, war ein Stau bei der Einfahrt in den Nationalpark (1 Stunde Verzögerung wohl wegen Bauarbeiten). Wir fanden trotzdem noch einen freien Platz auf dem Cougar Rock Campground (ab 08.09. first come, first served). Diesen gleich für 2 Nächte gesichert.
Wir sind in der Paradise Region des Mount Rainier Nationalparks über den Reflexion Lake (tolle Spiegelung des Mount Rainier in diesem See) zum Trailhead des Bench Lake gefahren. Die 2,4 km kurze Wanderung hat sich wirklich gelohnt, da dort die Spiegelung des Berges noch intensiver war.
SA 20.09.
Sonnig, 15 Grad in der Höhe. Heute haben wir mal bis 7:00 Uhr geschlafen, da nur ein paar Aussichtspunkte und eine Wanderung auf dem Programm standen: Vom Paradise Visitor Center liefen wir den Skyline Trail + den Lehrpfad Nisqually Vista Trail (beides zusammen 15 km, 696 HM). Der Skyline Trail ist eine gletschernahe Wanderung mit Blick auf den Mount Rainier. Ein Murmeltier zeigte sich auch. So süß. Wieder ein toller Tag!
SO 21.09.
Erst Nebel + Regen, am Nachmittag sonnig. Fahrt über Randle in den Ostteil des Mount St. Helens Volcanic Monument, da im Westteil das Johnston Observatory aufgrund von Bauarbeiten gesperrt war. Wie wir erst auf der Fahrt bemerkten, gab es auf dieser Strecke auch Umleitungen, und wir wurden sehr abenteuerlich mehrere Meilen über eine Forststraße durch den Wald (ohne Wendemöglichkeit) geführt. Ein Schlagloch nach dem anderen und immer die Hoffnung, keinem Auto zu begegnen, erreichten wir nach einem hohen Zeitaufwand und viel Nervenkitzel endlich unser Ziel.
Da hat sich die Kompaktheit des MH20 mal wieder bestätigt. Leider war es jedoch so neblig und total zugezogen, dass wir kaum etwas sehen konnten; sehr ärgerlich, aber nicht zu ändern. Wir fuhren direkt durch zur Oregon-Küste auf den Campground des Nehalem Bay Stateparks; ein schöner Campground mit direktem Strandzugang und das Wetter: Sonne satt und warm. Die Oregon-Küste ist wirklich ein Traum, der Strand superlang und der Sonnenuntergang unvergesslich.
MO 22.09.
Sonnig. Bis 7:00 Uhr geschlafen und nach dem Frühstück den ausgiebigen Strandspaziergang genossen; die ersten Reiter waren auch schon auf dem Strand unterwegs. Fahrt über Cape Falcon, Oswald West State Park (dort liefen wir durch Regenwald an einen tollen Surfer-Beach). Der Spaziergang war so schön, da der Beam der Sonne durch die bemoosten Bäume des Regenwaldes zu sehen war; einfach so schön anzusehen.
Auf der Strecke immer wieder tolle Viewpoints mit Blick auf die Oregon-Küste (traumhaft). Kurzer Stopp in der Hug Point State Recreation mit 2 tollen Buchten; je nach Tidestand kann die 2. Bucht nicht besucht werden; wir hatten Glück! Ein kleiner Wasserfall ergießt sich direkt auf den Strand. Im Ecola State Park haben wir mit überwältigendem Blick von oben auf die Küste unsere Mittagspause eingelegt. Es fand auf dem Picknickplatz gerade noch eine Hochzeit statt (tolle Kulisse zum Heiraten).
Durch Cannon Beach (ein touristisches, aber schönes Städtchen) fuhren wir zum Haystack Rock (ein schöner vorgelagerter großer Felsen). Ziel heute war der Fort Stevens State Park, jedoch war dieser Campground leider voll; das erste Mal, wo wir keinen Platz mehr bekommen (Küste halt!). Gegenüber gab es noch einen KOA, den wir dann zwangsläufig nahmen (sehr teuer, enge Plätze), aber wenigstens waren wir untergekommen und konnten den Strand des Stateparks mit dem daraufliegenden Schiffswrack noch besuchen und ausgiebig am Strand entlang spazieren; das tut einfach so, so gut.
DI 23.09.
Sonnig. Da wir um 5:30 Uhr schon aufgestanden sind und früh unterwegs waren, sahen wir mitten im Ort ein Wapiti gemütlich über die Straße spazieren. Den Sonnenaufgang genossen wir aus dem Camper während der Weiterfahrt. Fahrt über Lake Quinault in den Olympic Nationalpark auf den Kalaloch CG, ein wunderschöner Platz oberhalb des langen mit Treibholz übersäten Strandes; einfach unglaublich diese Mengen an Treibholz.
Wir genossen den Strandspaziergang und den anschließenden Sonnenuntergang über dem Meer; ach, wie schön. Der unglaubliche Sternenhimmel und diese stockfinstere Dunkelheit findet man zu Hause leider nicht.
MI 24.09.
Sonnig. 6:15 Uhr war die Nacht zu Ende. Zwischenstopp am Ruby Beach, der sich noch mystisch im Seenebel präsentierte; auch hier Treibholz in wahnsinnigen Mengen, vorgelagert tolle Felsen im Wasser. Hier an der Oregon-Küste ist ein Strand schöner als der andere, und man kann sich einfach nicht daran sattsehen.
Im Hoh River Rain Forest campten wir auf dem Campground zwischen Fluss und Visitor Center; von dort konnten wir direkt zu Fuß den tollen Naturlehrpfad Hall of Mosses (1,3 km) machen. Ein Regenwald, wie wir ihn zuvor noch nie gesehen haben; so dick das Moos auf den Bäumen ist einfach unglaublich. Wir spazierten durch einen regelrechten surrealen Märchenwald; auch auf dem ersten Teil des Hoh River Trails mussten wir immer wieder über das Wurzelwerk, welches sich hier überirdisch präsentiert, staunen.
Eine überwältigende Natur, die ihr einfach selbst erleben solltet. Bei unserer Abendrunde über den Campground entdeckten wir noch 3 Dears, und während des Abendessens besuchte uns noch ein Hirsch mit Hirschkuh; was will man mehr.
DO 25.09.
Sonnig, zwischenzeitlich bewölkt, später wieder sonnig. Heute wieder 5:30 Uhr aus dem Alkoven gesprungen. Über Forks (Schauplatz der Twilight-Saga) fuhren wir direkt zum Rialto Beach. Dort wanderten wir ca. 2,5 km am Strand entlang zu einem großen Felsen mit Felsloch, welches ein schönes Fotomotiv darstellt. In den Tide-Becken entdeckten wir große lilafarbene Seesterne, die wir in dieser Art (obwohl wir schon viel getaucht sind) bisher nicht gesehen haben.
Anschließend noch zur Second Beach (Wanderung 1,2 km, 60 HM) und dann weiter über den Lake Crescent auf den Heart o’ the Hills CG in Port Angeles (der Platz liegt abseits wunderschön an der Auffahrt zur Hurricane Ridge und ist nur 15 Minuten vom Fährterminal entfernt). Vorher buchten wir in Port Angeles noch unser Fährticket für den nächsten Tag rüber nach Victoria auf Vancouver Island. Den Nachmittag verbrachten wir noch auf der schönen Hurricane Ridge (Berggebiet im Olympic NP auf über 2000 m), wo wir noch zum Hurricane Hill, mit Fernsicht auf Vancouver Island, gewandert sind.
FR 26.09.
Bewölkt mit sonnigen Abschnitten, 17 Grad. Um 08:20 Uhr sind wir mit der Coho Ferry (Black Ball Ferry Line) von Port Angeles nach Victoria auf Vancouver Island übergesetzt (Fahrtzeit 1:30 Stunde). Die Border am Hafen verlief wie erwartet problemlos. Anschließend haben wir unsere Lebensmittelvorräte in Victoria erst einmal aufgestockt und haben dann direkt den Campground im Goldstream Provincial Park angesteuert.
SA 27.09.
Bewölkt. Fahrt über #14 East Sooke Regional Park (kurzer Trail zur Iron Mine Beach, 1,5 km). Abstecher Sooke Potholes Regional Park (im Sommer kann man in den Badelöchern baden, zur jetzigen Zeit leider zu kühl), die Mary Vine Falls im Park waren leider ausgetrocknet.
Fahrt in den Juan de Fuca Provincial Park auf den China Beach CG, der am nächsten Tag für diese Saison seine Schranke schloss; Timing ist halt alles (hatten wir vorher alles recherchiert). Vom Campground aus führt ein direkter Weg zur Second Beach; zum Trailhead der China Beach und Mystic Beach fuhren wir mit dem Camper.
SO 28.09.
Bewölkt mit sonnigen Abschnitten. Da wir Dienstag in den Pacific Rim Nationalpark fahren wollten und am Abend zuvor schon online gesehen haben, dass nur noch 2 Plätze auf dem Campground frei waren, haben wir früh morgens noch schnell eine Onlinereservierung für 2 Nächte vorgenommen. Das erste Mal, dass wir tatsächlich etwas reserviert haben. Ansonsten haben wir keinen einzigen Campground vorgebucht, um unsere Flexibilität und Freiheit zu genießen, und das hatte bis dato ja alles super geklappt.
Früh morgens sind wir zur Sombio Beach gefahren, da wir gelesen haben, dass dort direkt vom Beach ein toller Canyon abzweigt mit einem schönen Wasserfall. Er ist nicht einfach zu finden, aber nach einem 20-minütigen Spaziergang am Strand vorbei haben wir den Abzweig doch tatsächlich entdeckt, und es hat sich sehr gelohnt.
Am Nordzipfel des Juan de Fuca PP startet im kleinen Örtchen Port Renfrew der Botanical Loop Trail (2,8 km, 70 HM). An den Klippen kann man herrlich herumwaten; die Tidepools können natürlich mit denen im Olympic NP nicht mithalten. Auch dem direkten Vergleich mit den Stränden des Olympic NP kann die PP-Küste nicht standhalten.
Über Fairy Lake (kleiner Bonsai auf einem Felsen im Wasser) und kurzer Stopp am Harris Creek Spruce Tree (4 m Durchmesser, 80 m hoch) ging es auf den Stoltz Pool CG. Ein schöner Trail führt einmal rund um den Campground. Leider hat es die ganze folgende Nacht nur geregnet.
MO 29.09.
Morgens Regen, nachmittags bewölkt mit sonnigen Abschnitten. Leider auch bei Regen aufgewacht. Fahrt über Duncan und Chemainus (bekannt für die vielen Wandbilder) in den Englishman River Falls Provincial Park. Da wir vor 15 Jahren schon mal auf Vancouver Island waren, kannten wir diese Gegend noch sehr gut, fuhren trotzdem die sehenswerten Punkte wieder an, so auch in den Little Qualicum Falls Provincial Park (Loop Trail 2 km).
Ein Stopp im MacMillan Provincial Park mit Spaziergang im Cathedral Grove war aufgrund dessen, dass wir keinen Parkplatz bekommen haben, nicht möglich. Aber zum Glück hatten wir es ja damals schon gesehen. Heute nächtigten wir im Stamp River Provincial Park. Schon bei der Einfahrt in den Campground sah mein Mann im Augenwinkel auf der anderen Seite einen Schwarzbären laufen; juchhu, der erste Bär für diesen Urlaub.
Er lief gemütlich flussaufwärts, und wir nahmen uns direkt oberhalb des Flusses die Campsite, in der Hoffnung, noch weitere Bären im Laufe des Tages zu sehen. Der Fluss hier ist bekannt für die vielen Lachse, die jedes Jahr hier versuchen, den Wasserfall zu überwinden. Es gibt hier auch eine Fischleiter und Plattformen zur Lachsbeobachtung.
Es war ein einmaliges Erlebnis, dieses Lachsspringen zu erleben (das erste Mal für uns). Wir sahen, wie sich Unmengen von Lachsen vor dem Wasserfall sammeln, um sich auf das Springen vorzubereiten. Nur wenige schaffen es. Die Fische, die die Fischleiter nehmen, kann man auch über Monitore beobachten. Es war wirklich unfassbar, wie viele Lachse sich dort im Fluss tummeln. Und dort, wo Lachse sind, sind auch… ja, Bären.
Wir sahen direkt oberhalb des Wasserfalls wieder einen Bären (es war aber nicht der vom Vormittag). Beim Rückweg zur Campsite war dann gegenüber am Flussufer wieder einer. Dieser Campground entpuppte sich wirklich als bärensicherer Platz für uns; wirklich eine sehr gute Platzwahl.
DI 30.09.
Regen mit Regenpausen + sehr windig, 13 Grad, aber gefühlt 5 Grad. Früh morgens sind wir erst einmal wieder hoch zu den Aussichtsplattformen und der Fischleiter, und man mag es kaum glauben, wieder haben wir den Bär dort angetroffen. Er schaute sich wohl gerade nach seinem Frühstück um.
Nach der ausgiebigen Bärenbeobachtung liefen wir zurück zur Campsite und sahen auf der gegenüberliegenden Flussseite auch den Meister Petz vom Vortag den Fluss wieder hochmarschieren. Diesmal entdeckten wir jedoch mitten im Fluss noch eine Bärenmutter mit ihrem Kleinen beim Morgenbad. Ach, wie war das so toll.
Schön zu beobachten war, dass die Bärenmutter direkt mit ihrem Kleinen zum Ufer ist und der andere Bär Respekt hatte und einen großen Bogen durch das Wasser um die beiden machte. Der Morgen hat also schon wunderbar begonnen, und wir rollten los in den Pacific Rim Nationalpark.
Leider wurde das Wetter auf der Fahrt immer schlechter, und es war sehr windig. Der Schooner Cove Trail im NP war leider geschlossen. Wir liefen in einer Regenpause zum Tonquin Beach und von unserem Campground aus am Long Beach entlang. Während des Strandspaziergangs wurde es immer windiger, und der Regen peitschte uns ins Gesicht.
Leider hatten wir dummerweise nur die Regenjacke an, und die Regenhose sowie die wasserdichten Schuhe lagen im Womo. Wir hielten durch und waren bis auf die Unterhose nass. Unser Womo war später ein Feuchtbiotop, und die Kleider trockneten kaum. Da wir die Campsite ja vor 2 Tagen für 2 Nächte vorgebucht hatten, aber da das Wetter nicht besser werden wollte, entschlossen wir uns, 1 Nacht zu stornieren und am nächsten Morgen direkt wieder zurückzufahren.
Selbst nach Ucluelet sind wir nicht mehr gefahren. Es war sehr schade, da wir wegen 1 Nacht so weit gefahren sind und dann selbst diesen Tag nicht bei schönem Wetter genießen konnten. Na ja, es ist, wie es ist, sonst wäre es anders. Es regnete die ganze Nacht ununterbrochen durch.
MI 01.10.
Regen, nachmittags aufgehellt, dann wieder abends und nachts Regen. Da wir heute noch aufs Festland übersetzen wollten, standen wir bereits um 5:15 Uhr auf und fuhren im Dunkeln direkt zum Fährterminal nach Departure Bay bei Nanaimo. Eine Fähre hatten wir nicht vorgebucht, hatten aber Glück, die um 10:55 Uhr zu bekommen. Um 12:40 Uhr erreichten wir Horseshoe Bay auf dem Festland.
DO 02.10.
Regen, dann Regenpause, dann wieder Regen. 7:00 Uhr aufgestanden und nach einem ausgiebigen Frühstück nach Whistler gefahren. Wir schlenderten durch die Geschäfte und kauften noch ein paar Andenken. Die Seilbahnen hatten leider schon alle den Betrieb eingestellt, bis auf die eine, mit der die Mountainbiker nach oben kamen, um Downhill zu fahren.
Als dann gegen 13:30 Uhr wieder der Regen einsetzte, fuhren wir zurück, machten uns ein paar Pancakes und liefen nochmals um den schönen Alice Lake. Abends genossen wir noch einmal feinen gegrillten Lachs.
FR 03.10.
Bewölkt. So langsam brechen wir auf Richtung Vancouver. Wir machen noch einen Abstecher in den Cypress Provincial Park mit seinen Lookouts, von denen man einen sehr schönen Blick runter auf Vancouver hat. Am Ende der Straße parkten wir und liefen noch zum Bowen Lookout (1,5 km) mit Blick auf die andere Seite, bevor es dann zu unserem letzten Campground, dem Capilano River RV Park, ging.
Die stadtnahe Lage zu Vancouver ist wirklich toll, da man zu Fuß über die Lions Bridge bis in den Stanley Park laufen kann (dies haben wir auch am Abend gemacht). Toller Blick auf die Skyline von Vancouver und am Abend auch schön beleuchtet. Vorher fuhren wir noch zum Lynn Canyon, aber leider war die Hängebrücke gesperrt, sodass wir weiter zur Capilano River Hatchery fuhren.
Hier bei der Hatchery konnten wir die Lachse sehr gut beobachten, wie sie die Fischleiter nahmen (man steht direkt hinter einer Glasscheibe). Zum guten Schluss liefen wir noch den Coho Loop (1 km), der dort direkt startete.
SA 04.10.
Bewölkt, am Nachmittag aufgelockert. So, jetzt heißt es Koffer packen und Abgabe des Womos bei Fraserway. Wir waren bereits um 9:00 Uhr da, um 11:00 Uhr startete unser Shuttle in die Innenstadt von Vancouver. Unser Urlaub ist nämlich noch nicht vorbei, wir hatten noch 2 Nächte das Rosedale on Robson in Vancouver gebucht.
Da der Check-in erst um 16:00 Uhr war, liefen wir erst einmal zum Canada Place. Dort lagen 3 große Kreuzfahrtschiffe, und wir schlenderten durch Downtown. Seit wir das letzte Mal 2010 hier waren, hat sich doch einiges verändert: Es ist sehr viel gebaut worden, und leider ist auch die Armut hier ziemlich sichtbar geworden. Aber schön ist es nach wie vor.
Im Rosedale on Robson Hotel bekamen wir dann um 16:00 Uhr ein Zimmer im 16. Stock mit schönem Blick auf die „Wolkenkratzer“. Abends haben wir fußläufig vom Hotel in der Yaletown Brewing gut gegessen und feines gebrautes Bier getrunken.
SO 05.10.
Sonnig. Aufgrund des Tipps von SK Touristik sind wir zum False Creek gelaufen und haben uns dort den Aqua Bus nach Granville Island genommen. Dort in der großen Markthalle findet man alles, was der Magen begehrt, und es gibt ein paar kleine Geschäfte sowie Live-Musik auf den Straßen.
Dann setzten wir mit dem Aqua Bus rüber zum Sunset Beach, liefen gemütlich in der Sonne den Strand entlang nach Downtown und anschließend noch nach Gastown. Es war ein toller Tag. Da es uns am Vorabend so gut geschmeckt hatte, gingen wir wieder ins Yaletown Brewing.
Als wir dann am Abend zurück zum Hotel gingen, kam mir ein Mann entgegen, und ich dachte direkt, das ist doch Thomas Müller (der spielt jetzt in Vancouver bei den Whitecaps Fußball). Ich stupste meinen Mann an, und wir liefen hinter ihm her. Mein Mann, der Bayern-München-Fan, meinte aber, dass Thomas Müller nicht so dunkle Haare hat und auch keinen Vollbart. Schade, wir drehten uns um, und ich meinte aber trotzdem sicher zu sein, dass er es gewesen ist.
2 Tage später hörten wir dann in der Presse, dass Thomas Müller sein Outfit geändert hat und jetzt dunklere Haare und einen Vollbart hätte. Mensch, war das so ärgerlich.
MO 06.10.
Abreise mit dem Taxi zum Flughafen und Abflug 16:15 Uhr nach Frankfurt a. M.
DI 07.10.
Ca. 10 Minuten vor der Landung gab es noch Action an Bord wegen eines Brandalarmes, der sich aber dann später als Fehlalarm herausstellte. Gott sei Dank! Ankunft in Frankfurt um 10:40 Uhr.
Fazit:
Es war ein wunderbarer Urlaub auf beiden Seiten der Grenze. Fraserway in Vancouver ist auch ein guter Ausgangspunkt für die nördliche USA, sodass sich hier viele schöne Routen auch in Verbindung mit Kanada ergeben. Es war durch diese Kombination landschaftlich auch sehr abwechslungsreich (Berge, Küste + Meer, Regenwald usw.).
Wir haben jeden Tag sehr genossen, durch unsere Wanderungen auch sehr viel Natur erlebt und nicht nur durch die Scheibe vorbeiziehen sehen. Das ist uns sehr wichtig, da wir nicht die Sehenswürdigkeiten abhaken möchten, sondern wirklich mit allen Sinnen erleben möchten.
Wir waren froh, keine Campgrounds im Vorfeld vorgebucht zu haben (in unserem Fall und speziell auf dieser Route; soll daher kein Garant sein), da sich erwiesen hat, dass zu dieser Zeit man immer ein Plätzchen bekommt und wir so sehr flexibel und unabhängig waren.
Auch wenn jetzt der Urlaub vorbei ist und der Alltag wieder präsent ist, die Erinnerungen bleiben.